Montag, 20. Juli 2015

[Rezension] Wenn der Wind singt/Pinball 1973 - Haruki Murakami





Titel: Wenn der Wind singt/Pinball 1973
Autor: Haruki Murakami
Original: Kaze no uta wo kike/1973-nen no pinboru
Aus dem Japanischen: Ursula Gräfe
Verlag: Dumont
Erschienen: Mai 2015
ISBN: 978-3-8321-9782-7
Preis: 19,99€

 
Kaufen beim Verlag!








Autor

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Nach abgeschlossenem Studium verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio, wo er anschließend sieben Jahre lang Eigentümer einer kleinen Jazz-Bar war.
Sein erster Roman, „Wenn der Wind singt“ (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit „Pinball, 1973“ (1980, dt. 2015) und „Wilde Schafsjagd“ (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte „Trilogie der Ratte“.

Inhalt

›Wenn der Wind singt‹, Haruki Murakamis Debüt, folgt einem namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien (und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt »Ratte«, einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem Barkeeper.
Die Handlung von ›Pinball 1973‹ setzt drei Jahre später ein. Der junge Mann lebt inzwischen in Tokio, während die »Ratte« immer noch in »J.’s Bar« darauf wartet, dass das Leben losgeht.

Erster Satz

"So etwas wie ein vollkommener Stil existiert nicht. Ebensowenig wie vollkommene Verzweiflung", erklärte mir ein Schriftsteller, den ich als Student zufällig kennengelernt hatte.

Meine Meinung

Haruki Murakamis Debütromane. Ich war total begeistert, als ich davon gelesen habe und muss sagen, ich konnte es kaum erwarten, diese zwei Romane zu lesen. Es ist doch einfach spannend, auch mal sehen zu können, wie der Lieblingsautor begonnen hat und sich entwickelt hat. Dementsprechend war für mich auch klar, dass diese zwei Romane nicht an meine Lieblings-Murakamis ranreichen können. Dennoch: Die Vorfreude war da und es war auch toll zu lesen.
In beiden Büchern wird wieder der bekannte Ich-Erzähler eingesetzt. Ich lese das so gerne, Murakamis Ich-Erzähler ist einfach ein wunderbares Mittel, das er schon da gekonnt einsetzt. Außerdem begegnen wir Ratte wieder. Wobei wieder ja eigentlich falsch ausgedrückt ist! Immerhin sind das die ersten Ratte-Romane! Ratte fand ich schon immer faszinierend und deshalb hat auch das Spaß gemacht. Okay... eigentlich hat alles Spaß gemacht. Leute, ich bin halt einfach Murakami-Fan und da ist es gar nicht so leicht, eine Rezension zu schreiben, ohne die ganze Zeit mit Sternchen- und/oder Herzchen-Augen zu glitzern und das Buch, bzw. die zwei Romane neutral zu beurteilen. Ich war und bin immer noch einfach zu begeistert davon.
Murakami fasziniert mich einfach, daher halte ich mich hier echt gut. Und überlasse es euch, die Bücher ansonsten selbst zu beurteilen. Daher folgt nach dieser kurzen Rezi (peinlich irgendwie!) jetzt das Fazit:

Fazit

Natürlich kommen diese beiden Romane noch nicht an Murakamis spätere Gewandtheit und Sprachgewalt ran, dennoch ist es für alle Fans ein Muss. Der Ratte-Zyklus wird hiermit vervollständigt und dazu kommt, dass man einfach diese Chance hat, seine ersten Werke endlich auf Deutsch zu lesen!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hallo ihr Lieben, ich freue mich über jeden Kommentar von eurer Seite ♥ Ich versuche immer, möglichst all eure Kommentare zu beantworten, aber ihr kennt das ja, manchmal läuft einem alles Mögliche dazwischen und man kommt nicht so schnell dazu. Aber ich hole es nach.