Mittwoch, 8. Juli 2015

[Rezension] Das Erbe der Madame Dupont - Iris Hammers





Titel: Das Erbe der Madame Dupont
Autor: Iris Hammers
Verlag: Insel Taschenbuch
Erschienen: Februar 2015
ISBN: 978-3-458-36053-7
Preis: 9,99€
Leseprobe
 
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Autor

Iris Hammers wurde in Mainz geboren. Sie studierte Grafik und Kommunikationsdesign in Hamburg. Danach war sie über zwölf Jahre in London als Art-Direktorin für internationale Werbeagenturen tätig. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Lyon.
Inhalt

Gerade erst ist Helen mit ihrem Mann und Sohn nach Lyon gezogen. Dort freundet sie sich mit Madame Dupont an, die zurückgezogen auf dem parkähnlichen Nachbargrundstück lebt.
Bald lernt sie auch Madame Duponts charismatischen Neffen Maurice kennen, der gemeinsam mit seinem Bruder ein Gourmetrestaurant betreibt. Eine unheimliche Ausstrahlung umgibt ihn, von der sich Helen magisch angezogen fühlt. Um Maurice näher zu sein, belegt sie einen Kochkurs in seinem Restaurant. Sie ahnt nicht, dass die Brüder ein dunkles Geheimnis verbindet, das sie und ihre Familie in Gefahr bringen wird … 

Erster Satz

Er konnte sich noch genau an das erste Mal erinnern.

Meine Meinung

Oh la la, das war ja mal überraschend spannend. Dem Cover zufolge und auch dem Titel zufolge hätte ich nicht den Roman erwartet, der hier dahinter steckt. Beides sieht eher nach dem typischen Roman aus, in dem irgendetwas aus Vergangenheit einer Familie aufgedeckt wird, vielleicht ein Brief aus dem Krieg. Aber diese Art von Krimi habe ich da tatsächlich nicht erwartet.
Allerdings ist es auch ein sehr leckerer Krimi, sehr appetitanregend. Es führt einen in die Gourmetwelt Lyons ein und Iris Hammers lässt dies sehr bildlich vor dem inneren Augen auferstehen. Ganz ehrlich, da bekommt man doch Appetit. Aber das ist ja nicht das eigentliche Thema des Buches, es geht um Helen, die tatsächlich aus Versehen in ein Verbrechen hineinrutscht und Madame Dupont.
Helen zieht nach Lyon, freundet sich mit Madame Dupont an, geht zum Kochkurs bei deren Neffen und ist in Gefahr, was sie nicht erahnen kann. Eine klare Linie und ich sage euch, es war doch fesselnd, vor allen Dingen gegen Ende. So richtig überraschend kam das Ende dann zwar doch wieder nicht, denn wenn man mit einer gesunden Portion Misstrauen liest, entlarvt man den Täter schnell. Dennoch bleibt es ein Vergnügen, Das Erbe der Madame Dupont zu lesen, weil es eine tolle Mischung bietet: Familienprobleme, eine schöne Stadt, leckeres Essen, interessante Charaktere und ein durchaus passables Verbrechen.
Das fängt bei Madame Dupont an: eine so sympathische ältere Dame. Und Helen ist auch nicht diejenige, die man nicht mag. Sie ist noch nicht ganz angekommen und findet dann mit den Kochkursen eine Ablenkung. Der charmante Neffe, der ihr schmeichelt, schadet da auch nicht.
So nehmen die Dinge ihren Lauf und am Ende gibt es mal noch einen richtigen Actionmoment, der einem den Atem stocken lässt. Dennoch ist es für mich nicht der hundertprozentige Krimi, zumindest nicht so, wie ich ihn mir vorstelle. Aber das tut dem keinen Abbruch, dass Das Erbe der Madame Dupont sich gut liest, schnell liest und ein perfektes Sommerbuch ist.

Fazit

Für mich nicht ganz reiner Krimi, aber dennoch ein richtig gutes Buch, das Spaß macht und empfehlenswert ist!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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