Sonntag, 5. Juli 2015

[Rezension] Das Atlantis-Gen - A.G. Riddle





Titel: Das Atlantis-Gen
Autor: A.G. Riddle
Original: The Atlantis Gene
Band: 1/3
Aus dem Englischen von: Marcel Häußler
Verlag: Heyne
Erschienen: Juni 2015
ISBN: 978-3-453-53475-9
Preis: 9,99€
Leseprobe
 
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Autor

A.G. Riddle wuchs in North Carolina auf. Zehn Jahre lang beschäftigte er sich damit, diverse Internetfirmen zu gründen und zu leiten, bevor er sich aus dem Geschäft zurückzog. Seitdem widmet Riddle sich seiner wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Seine Atlantis-Trilogie ist in Amerika schon jetzt ein Phänomen. Riddle lebt in Parkland, Florida.

Inhalt

Vor 70.000 Jahren stand die Menschheit vor der Auslöschung ... Doch ein unerklärlicher Entwicklungssprung setzte den Homo sapiens an die Spitze der Evolution ... Nach geheimen Erkenntnissen liegt der Schlüssel hierfür im Atlantis-Gen, dem Vermächtnis der atlantischen Hochkultur ... Der mysteriöse Großkonzern Immari ist auf der Suche nach diesem Gen ... Das Ziel: ein neuer Typus Mensch ... Dafür beschwört Immari eine globale Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes herauf ... Nur die Geheimorganisation Clocktower kennt diesen fatalen Plan ... Als in der Antarktis ein Höhlenlabyrinth aus atlantischer Vorzeit gefunden wird, beginnt der Kampf um die Zukunft der Menschheit!

Erster Satz

Karl Selig stützte sich auf die Reling und spähte durch seinen Feldstecher auf den gewaltigen Eisberg.

Meine Meinung

Nachdem Das Atlantis-Gen für mich am Anfang etwas langsam Fahrt aufnahm, ging es gegen Ende richtig rasant zu und ich bin froh, dass der zweite Band schon recht bald erscheinen wird. Die ersten Seiten und Momente haben einfach ihre Zeit gebraucht, bis die Geschichte richtig in Gang kommen konnte, doch mit jeder Seite stieg die Spannung und irgendwann war das ein rasend schnelles Lesen: Wie geht es weiter? Uah?! Schneller lesen! Gegen Ende hatte A.G. Riddle mich komplett gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Verschiedene Stränge erzählen verschiedene Teile der Geschichte (irgendwie logisch, oder?) und fügen sich am Ende zusammen. Gegen Ende ist das Ganze richtig rasant geworden und das Universum, die Welt, die hier entstanden ist, ist einfach nur... genial fesselnd. Es fängt mit dieser Entdeckung in der Antarktis an und hört mit einem spannenden Kampf am Ende auf, nur um die Neugierde auf den nächsten Band zu wecken. Die Entdeckung ist eher noch nicht so spannend, weil man keine Ahnung von nichts hat, um es mal so zu sagen. Aber ich sage euch eins: Es wird besser, viel besser! Kate ist die Protagonistin, die uns hauptsächlich durch das Buch führt. Sie ist eine Forscherin und wird 'ausgeraubt', relativ zu Beginn. Das ist sowohl für sie als auch für uns der Weg in dieses gefährliche Geschehen. Und am Ende gibt es dann so einige spannende Wendungen, von denen einige auch Kates Leben auf den Kopf stellen werden - ein Grund mehr, sich auf den nächsten Band zu freuen.
Doch nicht nur Kate begleitet uns in diesem Buch, es gibt viele weitere Charaktere, ob gut oder böse, ob lang- oder kurzlebig. Das Buch wird durch diese vielen Charakterbewegungen wirklich lebendig und gewinnt an Geschwindigkeit! Dazu gibt es eine gehörige Portion Wissenschaft und Science Fiction und heraus kam ein verdammt spannendes Buch.
Immari ist eine sehr undurchsichtig gestaltete Antagonisten-Gruppe, da gibt es doch einige Momente, die nicht vorhersehbar waren. Sehr schön fand ich, dass es hier nicht nur schwarz und weiß gibt - es ist eine Fluktuation da, es gibt keine festgelegte Struktur. Was schwarz erscheint, ist weiß und umgekehrt. Ich mochte es sehr, dass man niemandem hier so richtig trauen konnte. Sehr spannend!

Fazit

Nach einem etwas langsameren Start kam die Geschichte so richtig ins Rollen und ich habe mitgefiebert und mitgelitten und bin neugierig, was die Atlantis-Trilogie noch so bereit hält!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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