Montag, 8. Juni 2015

[Rezension] Das Gegenteil von Einsamkeit - Marina Keegan





Titel: Das Gegenteil von Einsamkeit
Autor: Marina Keegan
Original: The Opposite of Loneliness
Aus dem Amerikanischen von: Brigitte Jakobeit
Verlag: Fischer
Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3-10-002276-9
Preis: 18,99€
Leseprobe
 
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Autor

Marina Keegan (1989–2012) war Autorin, Journalistin, Aktivistin und Schauspielerin. Ihre Abschlussrede in Yale, ›Das Gegenteil von Einsamkeit‹, wurde zur Internet­sensation. Sie erhielt bereits als Studentin zahlreiche Literaturpreise, und ihr Buch wurde hochgelobt und ein Bestseller.

Inhalt

Nur wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss stirbt die 22jährige Marina Keegan bei einem Autounfall. Und hinterlässt der Welt brillante Stories voller Lebenslust. ›Das Gegenteil von Einsamkeit‹ bewegt Millionen Menschen in hundert Ländern.
Marina Keegan war ein Ausnahmetalent. Sie vereint schwerelosen, sensiblen Optimismus mit literarischer Reife. Die Stories sind klangvoll, witzig, und doch gebrochen, manchmal wild und angriffslustig; sie sind ein stürmisches Plädoyer für die Jugend, die Lebensfreude, begeistern durch ihre Hoffnung und Entschiedenheit: Lasst euch nicht gleich von McKinsey anheuern, findet eure Bestimmung, habt Vertrauen in eure Zukunft! Eine flammende Aufforderung, die eigene Jugend und den Sinn des Lebens (wieder) zu entdecken.

Erster Satz

Wir haben kein Wort für das Gegenteil von Einsamkeit, aber wenn es eins gäbe, könnte ich sagen, genau das will ich im Leben.

Meine Meinung

Vorweg: Marina Keegan war eine sehr talentierte junge Frau, doch fragte ich manchmal beim Lesen, ob ihr so eine Aufmerksamkeit zuteil geworden wäre, wenn sie noch leben würde. Die Kurzgeschichten, die in diesem Buch vereint werden, finde ich überwiegend wirklich gut. Doch es gab auch Geschichten, die mich eher gelangweilt haben und ihre Essays empfand ich als anstrengend und überformuliert.
Den Einstieg fand ich sehr schön: Eine Professorin von Marina Keegan hat einen wundervollen Einstieg formuliert und sehr feinfühlig dabei auch den frühen Tod der jungen Nachwuchsautorin thematisiert. Ich habe Respekt für die schönen Worte, die die Dame gefunden hat, die eine interessante junge Frau zeichnen.

Ich finde es ja schwierig, eine längere Rezension zu Kurzgeschichten zu schreiben. Es gibt eben durchaus gute Geschichten, die man verschlingt, und dann gibt es die, die einfach nicht so mein Fall waren. Es gab amüsante Momente, es gab langweilige Stellen, es war einfach von allem etwas dabei. Inhaltlich kann ich da nicht mehr sagen.

Marina Keegans Stil ist sehr poetisch stellenweise, sie findet schöne Worte und Sätze, wie allein schon ihre Einleitung beweist. Das zumindest dachte ich bei den Kurzgeschichten. Inhaltlich gab es da zwar eben einige, die mir nicht gefallen haben, aber stilistisch fand ich alle sauber und auch schön. Die Essays waren nicht so meins, da war es nicht so gut lesbar wie die Kurzgeschichten, die für mich einfach mehr geflossen sind. Ich bin aber eben auch allgemein nicht so der Essays-Leser, deshalb ist klar, dass das nicht so ganz meins war.

Fazit

Durchaus schöne Kurzgeschichten sind hier versammelt, insbesondere aus stilistischer Hinsicht, auch wenn mich nicht jeder Inhalt so fesseln konnte. Die Essays waren nicht mein Fall, aber dennoch ein schönes Buch.

Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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