Donnerstag, 21. Mai 2015

[Rezension] Der goldene Schwarm - Nick Harkaway





Titel: Der goldene Schwarm
Autor: Nick Harkaway
Aus dem Englischen: André Mumot
Original: Angelmaker
Verlag: Knaus
Erschienen: März 2014
ISBN: 978-3-8135-0534-4
Preis: 19,99€
Leseprobe
 
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Autor

Nick Harkaway, 1972 in Cornwall geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaft und hat bereits als Drehbuchautor, Blogger und Werbetexter gearbeitet. "Der goldene Schwarm" wurde ebenso wie Harkaways Debüt "Die gelöschte Welt" von der Presse gefeiert und vielfach ausgezeichnet (2012 Oxfam Emerging Writer Prize im Rahmen des Hay Festivals, Shortlist für den Arthur C. Clarke Award und den LA Times Book Prize). Der zweifache Vater lebt mit seiner Familie in London.

Inhalt

Joe Spork, meisterhafter Uhrmacher und Sohn der Londoner Gangsterlegende Mathew „Tommy Gun“ Spork, führt ein ruhiges Leben weit weg vom kriminellen Erbe seines Vaters. Edie Banister, neunzigjährige Spezialagentin im Ruhestand, führt ebenfalls ein ruhiges Leben und verabscheut jede Sekunde davon. Doch dann setzt Joe eine Weltuntergangsmaschine in Gang, und ihre Wege kreuzen sich. Plötzlich müssen sie sich gegen zwielichtige Regierungsvertreter, wenig fromme Mönche und einen diabolischen asiatischen Diktator verbünden. Schon bald wird klar: Um die drohende Katastrophe abzuwenden, muss Edie eine alte Rechnung begleichen. Und Joe sich seiner Vergangenheit stellen…

Erster Satz

Da morgens um Viertel nach sieben die Temperatur in seinem Schlafzimmer noch unter Weltraumniveau liegt, hat Joshua Joseph Spok einen langen Ledermantel und ein Paar der Golfsocken seines Vaters angezogen.

Meine Meinung

Selten hat mich ein Buch so viel Lesezeit gekostet und ich habe mich selten so sehr durchgekämpft. Der goldene Schwarm und ich, das hat wohl nicht gepasst. Die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht, immerhin ist Steampunk was Feines und das schrie förmlich Steampunk. Doch letztlich habe ich tatsächlich leider auch mit durch dieses Buch eine Art Lese- und Blogflaute erlitten.

Woran liegt das? Zum Einen schreibe ich schlechte Rezensionen wirklich ungerne und möchte daher nochmal betonen, dass das immer noch persönlicher Geschmack ist, was ich hier hauptsächlich kritisiere. Zum Anderen war mein größtes Problem der Stil. Auf Dauer fand ich ihn wirklich anstrengend. Immer und immer und immer wieder habe ich ein und den gleichen Satz gelesen und ihn dennoch nicht aufnehmen können. Kennt ihr das? Bei mir zumindest war das hier eben so. Nick Harkaway hat durchaus sehr anschauliche Beschreibungen und hat wirklich Bilder in mir entstehen lassen, aber das alles war einfach nicht meins. Diese Bilder haben auf mich nicht positiv gewirkt, sondern ehrlich gesagt waren es dann immer die etwas ekligen Beschreibungen, die dann als Bild im Kopf aufploppten.
Inhaltlich konnte mich das Buch dann natürlich auch nicht überzeugen, weil ich einfach durch den Stil abgelenkt war. Um ehrlich zu sein, ist kaum was - außer so Beschreibungen wie die rosa Glausaugen - hängen geblieben. Ein Spannungsfaktor kam dementsprechend auch nicht auf und die Figuren waren auch nicht der entscheidende Punkt, der mich umstimmen konnte und mich total in den Bann gezogen hätte.
Ihr seht also, das ist wirklich eine sehr subjektive Sicht. Wer weiß, ob euch das Buch vielleicht nicht total flashen wird? Ich glaube auch, dass die Geschichte an sich gut ist und überzeugen kann, wenn man eben mit dem Stil klar kommt. Bei mir war das leider nicht der Fall. Irgendwann entstand da diese Blockade und ich kam einfach nicht mehr damit klar.

Fazit

Nicht mein Fall, da ich einfach stilistisch an meine Grenzen geriet und mich nicht auf das Inhaltliche konzentrieren konnte.

Bewertung

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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