Montag, 4. Mai 2015

[Rezension] Das Geheimnis von Greenshore Garden - Agatha Christie





Titel: Das Geheimnis von Greenshore Garden
Autor: Agatha Christie
Original: Hercule Poirot and the Greenshore Folly
Verlag: Hoffmann und Campe
Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3-455-60026-1
Preis: 15,00€
Leseprobe
 
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Autor

Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Krimihelden Hercule Poirot und Miss Marple sind einem Millionenpublikum bekannt. Christie starb im Alter von 85 Jahren am 12. Januar 1976.

Inhalt

Für ihr Sommerfest haben sich die Bewohner von Greenshore House etwas Besonderes ausgedacht. In ihrem Garten soll eine inszenierte Mörderjagd für Unterhaltung sorgen. Ariadne Oliver, eine bekannte Krimiautorin, soll das Detektivspiel organisieren. Ohne nachzudenken, stimmt sie zu. Doch plötzlich ahnt sie, dass aus dem Spiel ganz schnell Ernst werden könnte, und ruft in letzter Minute ihren guten Freund Hercule Poirot zu Hilfe.

Erster Satz

Es war Miss Lemon, Poirots tüchtige Sekretärin, die das Gespräch annahm.

Meine Meinung

Eine erschreckende Bekenntnis von meiner Seite: Ich habe noch nie zuvor ein Agatha-Christie-Buch gelesen. Somit kannte ich bis dato weder Miss Marple noch Hercule Poirot, dem Ermittler in diesem Buch. Als ich irgendwann mitgekriegt habe, dass die Bücher bei HoCa neu aufgelegt werden, habe ich beschlossen, endlich mal diese Lücke zu schließen und habe mich für Das Geheimnis von Greenshore Garden entschieden. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es auch in Großbritannien erst 2013 veröffentlicht wurde.
Vorweg muss ich auch mal die Aufmachung dieser Bücher loben: Ich finde, diese Reihe ist einfach so unglaublich ansprechend geworden und sieht toll aus. Definitiv ein Hingucker in jedem Bücherregal!

Da dass ja ein Quereinstieg war, hatte ich auch keine Ahnung, was mich erwartet. Der Stil war dann so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich mochte ihn, das Buch las sich schnell weg und es war angenehm zu lesen.

Hercule Poirot ist definitiv ein interessanter Ermittler, allerdings finde ich auch, dass man nach diesem kurzen Buch auch noch nicht so viel über ihn als Charakter sagen kann. Er war sympathisch, sehr smart und hat den Fall wirklich klasse gelöst, aber es waren zu wenig Seiten, um ihn - als Neueinsteiger in die Reihe - richtig kennenzulernen. Das tat der Geschichte jedoch keinen Abbruch.

Es geht doch: Das Buch war ein spannender Kurzkrimi ohne allzu viel Blut und Entführungen und Missbrauch, eine tolle Abwechslung, die sich einfach weglas. Und ich habe die Lösung dennoch nicht rausgekriegt - ich bin einfach nicht der Typ, der bei Kriminalfällen auf Lösungen kommt... aber das tut der Spannung ja nichts, ganz im Gegenteil! Wenn frau zu dumm ist, um Mordfälle selbst zu lösen, liest man halt umso begieriger und verschlingt das Buch!

Fazit

Es war ein Kurzkrimi, das war das einzige Manko, denn es war schon sehr schnell gelesen. Dennoch bin ich froh, endlich mal Agatha Christie gelesen zu habe und finde, dass ich mit diesem Buch einen guten Griff getan habe!

Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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