Mittwoch, 1. April 2015

[Rezension] Stimmen - Ursula Poznanski





Titel: Stimmen
Autor: Ursula Poznanski
Band: 3
Verlag: Wunderlich
Erschienen: März 2015
ISBN: 978-3-8052-5062-7
Preis: 14,95€
Leseprobe
 
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Autor

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig.Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos", "Saeculum" und der Eleria-Trilogie "Die Verratenen", "Die Verschworenen" und "Die Vernichteten" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel" und "Stimmen". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Inhalt


Menschen, die wirr vor sich hinmurmeln. Die sich entblößen, Stimmen hören: Die Psychiatriestation des Klinikums Salzburg-Nord ist auf besonders schwere Fälle spezialisiert. Als einer der Ärzte ermordet in einem Untersuchungsraum gefunden wird, muss die Ermittlerin Beatrice Kaspary versuchen, Informationen aus den Patienten herauszulocken. Aus traumatisierten Seelen, die in ihrer eigenen Welt leben. Und nach eigenen Regeln spielen...

Erster Satz

Er hatte die Zeichen gesehen.

Meine Meinung

Ich muss vorweg sagen, die beiden Vorgänger habe ich nicht gelesen und habe deshalb auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber ich fand diesen hier super. Einziger Wermutstropfen, er ist gar nicht so sehr im Gedächtnis geblieben. Es ist jetzt doch schon ein paar Tage her, dass ich Stimmen gelesen habe und ich muss tatsächlich in meinen Erinnerungen kramen, um den Inhalt wieder aufleben zu lassen.
Aber ich weiß genau, dass ich den Hintergrund einer psychiatrischen Anstalt schon mal sehr spannend finde. Vor allen Dingen wird die Klinik nicht reißerisch beschrieben, sondern beinhaltet Charaktere, die Situationen erlitten haben, die jedem von uns passieren könnten. Das ist dann doch definitiv ein Pluspunkt.
Obwohl ich eben nicht gelesen habe, was Beatrice vorher erlebt hat, hatte ich kein Problem damit, ihre Figur zu verstehen und die Vergangenheit zumindest halbwegs zu erschließen. Und es hat gereicht, um die Geschichte und ihre Beziehungen zu verstehen. Ich finde, Beatrice ist kein leichter Charakter, sie hat definitiv Tiefgang, aber das habe ich von einer Ursula Poznanski auch nicht anders erwartet, wenn ich ehrlich bin.
Die Charaktere der Klinik haben mir mit ihren Geschichten doch das eine oder andere Mal (insbesondere diese eine Figur - Leser wissen, wen ich meine) eine Gänsehaut beschert. Die Vergangenheit dieser Figuren ist traurig und fast schon neutral beschrieben, zumindest zum Teil, so dass diese Hintergründe für mich noch realistischer wirkten. Sehr schön dargestellt.
Was passiert ist... ich muss sagen, die Morde an sich sind mir weniger in Erinnerung geblieben. Die Auflösung und die Geschichte einer bestimmten Figuren hingegen schon. Die Hinweise auf den Mörder ebenfalls. Es gab teilweise kryptische Zeichen, die sich mir als Leserin bis zum Ende verschlossen habe. Manchmal fühle ich mich echt zu naiv für Thriller. Ich komm nie auf den Mörder, ehrlich... ein Glück, bin ich nicht bei der Polizei gelandet. Aber die Zeichen hier fand ich schon sehr kryptisch bis unsinnig. War aber klar, dass man nach der Auflösung diesen typischen Logisch!-Moment hat, wobei ich hier so perplex war, dass sich der nur schwach eingestellt hat.

Fazit

Tatsächlich hat mich hier die Atmosphäre der Klinik sowie das spannende Ende am meisten überzeugt. Die Morde blieben nicht ganz so in Erinnerung, aber dennoch hat es Spaß gemacht, diesen Thriller zu lesen.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Kommentare:

  1. Huhu,

    ich fand "Fünf" schon toll und werd mir das Buch bestimmt auch noch zulegen, deine Rezi macht zumindest ziemliche list drauf es zu lesen :)

    LG ♥

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    1. Stimmen liest sich auf alle Fälle auch gut, bin gespannt, wie es dir dann gefällt ;)

      Alles Liebe, Chimiko

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