Montag, 29. September 2014

[Rezension] Spuren der Hoffnung - Nora Roberts





Titel: Spuren der Hoffnung
Autor: Nora Roberts
Original: Dark Witch
Band: 1
Verlag: Heyne
Erschienen: Datum
ISBN: April 2014
Preis: 9,99 €
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Autor

Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück – denn inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.

Inhalt

Iona verlässt Baltimore, um sich im sagenumwobenen County Mayo auf die Suche nach ihren Vorfahren zu machen. Als sie den attraktiven Boyle trifft, bietet er ihr an, auf seinem Gestüt zu arbeiten. Schnell spüren beide, dass sie mehr verbindet als die gemeinsame Leidenschaft für Pferde. Doch dann droht ein dunkles Familiengeheimnis das Glück der beiden zu zerstören.

Erster Satz

Nahe beim Schatten des Schlosses, tief im grünen Wald, führte Sorcha ihre Kinder durch die Dunkelheit nach Hause.

Meine Meinung

Ein weiterer Nora-Roberts-Roman hat den Weg in das Regal gefunden, der Auftakt zu einer neuen Trilogie... schon wieder! Und das sah ungefähr so aus: Ne neue Trilogie? Der erste Band? Uff. Ächz, seufz... wo bringt man den denn jetzt noch unter? Die zwei Nora-Roberts-Regalbretter sind schon ziemlich voll, gestopft voll, aber... aber... ach, her damit!
Ja, Frau Roberts kann man doch nur schwer widerstehen, wenn man einmal ihren Büchern verfallen ist. Und mir kam dieser neue Band gerade recht: Nicht zu schwer, lässt sich flott lesen und die Autorin schafft es auch immer wieder, mich zu fesseln, auch wenn man mal krank im Bett liegt und eigentlich überhaupt nicht in Leselaune ist. Und so hatte ich relativ demotiviert mit dem Lesen begonnen, aber die Figuren haben mich ziemlich schnell gepackt. Insbesondere Iona ist so ein liebenswert dargestellter Charakter, sie hat mich gleich für sich eingenommen!
Anfangs, das muss ich sagen, war ich irritiert, denn es wird mit der Geschichte von Sorcha eingeleitet. Und... sonderlich kreativ ist der Name nicht unbedingt...  aber gut, dieses Detail ist ja auch wieder nicht so störend, wenn auch eben etwas langweilig. Die Geschichte war ganz niedlich und ein ganz netter Auftakt, aber ich finde es schöner, wenn Frau Roberts die Geschichten mehr mit den eigentlichen Stories verwebt. Wenn ich als Leserin Stück für Stück erfahre, was da hinter steckt, warum sich diese Figuren jetzt ausgerechnet zusammenfinden. Hier war es eher so: Peng. Haste die Story. Peng. Haste die Figuren. Alle. Alle der nächsten drei Bände. Peng. Weißte genau, wer mit wem in die Kiste steigt. Das war ebenfalls langweilig. Nicht raffiniert.
Kommen wir mal zu den Charakteren: Iona ist, wie schon erwähnt, echt entzückend. Ein quirliger kleiner Charakter, der einen mit seinen tausend Entschuldigungen einnehmen kann. Boyle als wortkarger Pferdenarr: super. Wirklich. Als Einzelcharakter toll. Die starke, selbstbewusste, beherrschte Branna. Ihr sympathischer offener Bruder. Die taffe Amazone aus dem Reitstall. Klasse. Und dann noch der dunkle Charakter, der irgendwie auf der einen Seite steht, aber eigentlich auf die andere Seite gehört. Eigentlich gut. Doch irgendwie... nichts Neues. Gut, das erwarte ich auch nicht, aber es haut mich halt auch nicht vom Hocker, versteht ihr? Gerade die Geschichte mit Fin und Branna? Die kommt sicher erst im dritten Band und ist jetzt schon so durchschaubar? Nach dem ersten Auftritt der zwei? Nicht spannend.
Hinzu kommt noch die Sache, dass alles irgendwie schnell geht. Hui, ein Ereignis... oh, jetzt müssen wir ein paar Moante warten... Moment, überspringen wir die Monate doch einfach. Juhu, das nächste Ereignis... verdammt, warum muss das Datum jetzt auch so weit weg sein? Wir könnten doch...
Es wirkte irgendwie konstruiert, übereilt und so eine schöne romantische Liebesgeschichte, wie sich sonst oft entwickelt... so empfand ich es dieses Mal nicht. Es war abgehackt, es war ruppig. Definitiv hatte Frau Roberts wieder mal die richtigen Ansätze, nur die Umsetzung überzeugt mich hier nicht. Ich liebe die Idee der Geschichte, ich liebe auch Sorchas Geschichte, die Charaktere finde ich super. Aber ich fühle mich einfach erschlagen, weil gleich alles auf mich einprasselt und sich nicht entwickelt!

Fazit

Definitiv gehört dieser Band zu den schwächeren Büchern von Frau Roberts. Mir geht alles zu sehr Schlag auf Schlag und die Entwicklungen, die mich sonst so faszinieren, fehlen hier. Aber ich mag sowohl Grundidee als auch Charaktere wirklich sehr... daher kriegt das Buch noch eine mittelmäßige Bewertung, obwohl ich nach unten tendieren würde...

Bewertung

 
Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

[Rezension] Wie ein flammender Schrei - Mats Wahl





Titel: Wie ein flammender Schrei
Autor: Mats Wahl
Original: Ormfagel
Verlag: Hanser
Erschienen:  29.09.2014
ISBN: 978-3-446-24640-9
Preis: 14,90€
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Autor

Mats Wahl, 1945 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Stockholm. Er hat über 40 Bücher veröffentlicht, darunter Romane für Kinder und Jugendliche, Theaterstücke, Drehbücher für Fernsehfilme und TV-Serien und pädagogische Fachbücher. Für seine Romane bekam er zahlreiche bedeutende Auszeichnungen. Er erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis und wurde u.a. mit Därvans Reise (1995)dafür nominiert. Zuletzt erschienen bei Hanser seine Jugendbücher Du musst die Wahrheit sagen (2011) und Wie ein flammender Schrei (2014).

Inhalt

Ellen ist neu in der Schule. Von Anfang an ist klar, dass es nicht einfach wird. Vier Schüler terrorisieren die anderen. Dabei schrecken sie auch vor sexuellen Übergriffen und massiven Drohungen nicht zurück. Einziger Lichtblick ist die Theater-AG. Als Ellen Mut beweist, indem sie einem Mädchen zu Hilfe kommt, wird sie selbst zum Opfer. Sie wird bedroht und begrapscht. Nach einer Beschwerde bei der Rektorin werden die Jungs bestraft. Doch sie schwören Rache. Wenig später geht die Schule in Flammen auf, während im Keller die Theater-AG probt. Ein schonungsloses Jugendbuch über Gewalt an Schulen.

Erster Satz

Zehn Tage später wird sie in einem Bett auf der Intensivstation im künstlichen Koma liegen und eine Frau in grüner Schutzkleidung wird sagen, der Zustand des Mädchens sei kritisch.

Meine Meinung

Okay, ich fange jetzt noch mal ganz von vorne an, denn irgendwie habe ich mich total verrannt beim Schreiben. Und auch beim Buch fange ich vorne an, nämlich beim ersten Satz: Ihr lest den Satz und ihr wisst, wie es endet. Es gibt Bücher, die sind so und sind echt alles andere als gut. Dieses Buch ist beeindruckend. Beängstigend. Fesseln. Und leider auch realitätsnah, auch wenn der Schluss natürlich (aktuell noch!) auf die Spitze getrieben ist. Wie ein flammender Schrei ist eine dieser Geschichten, bei der das Sprichwort "Der Weg ist das Ziel!" einfach nur perfekt passt. Man weiß: Es wird was wirklich Schreckliches geschehen. Man weiß auch in groben Zügen, warum das so passiert, aber es ist einfach nur faszinierend, diese Person auf ihrem Weg zu begleiten.

In letzter Zeit gab es ja schon vermehrt Bücher, die einen Amoklauf an der Schule als Hintergrund hatten, ein ebenfalls spannendes Thema. Doch Mats Wahl hat hier ein - leider - alltäglicheres Thema gewählt: Mobbing. Terrorisierung. Und das findet hier wirklich in trauriger Vollendung statt.

Man begleitet Ellen, die Protagonistin, auf ihrem Weg. Auf ihrem Weg ins Krankenhaus sozusagen und Leute, das ist stellenweise echt beängstigend! Vor allen Dingen, wenn ich mir vorstelle, dass es da immer wieder Momente gibt, die sich sicherlich täglich auf unseren Schulen abspielen.
Ellen selbst ist jetzt auch nicht unbedingt eine Musterschülerin und hat nicht die perfekte Familie. Sonst wäre sie auch nicht auf dieser Schule gelandet. Doch auch ihre Geschichte wirkt authentisch, bzw. ihr Benehmen wirkt authentisch. Ich sehe sie förmlich vor mir, wenn sie da am Fenster sitzt und in die Ferne schaut.

Gegen Ende hatte ich übrigens ein immer beklemmenderes Gefühl, vor allen Dingen als man wusste, dass es nun praktische jede Seite passieren kann. Der Autor selbst sorgt dafür, dass man diesen "Countdown" auch nie aus den Augen verliert, indem er Kapitel des Öfteren mal so einleitet und den Leser einfach daran erinnert: Hey, in ein paar Tagen/Stunden ist es soweit! Denk dran!
Und dann kommt das Ende und... es bewegt wirklich.

Fazit

Dank seiner Realitätsnähe hat mich Wie ein flammender Schrei wirklich geflasht und mir fiel es auch nicht leicht, eine Rezension zu schreiben, weil ich eigentlich alles und nichts erwähnen wollte. Zum Glück basiert die Geschichte nicht auf einer wahren Gegebenheit, doch es ist eben auch nicht so fern. Schockierend realistisch.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 16. September 2014

[Connichi] Pannen, Kälte und Schnupfen.

Okay... wie ihr an meinem letzten (dezent verzweifelten) Cosplay-Bericht gesehen habt: Es war eng. Es war soooo unglaublich eng! Die Kostüme zwar auch, aber ich meine tatsächlich das Nähen. Durch die Erkältung bin ich so in Verzug gekommen und habe am Donnerstag vor der Connichi kein Kostüm fertig gehabt. Am Donnerstag wurden dann zumindest zwei von drei Kostümen fertig... den Rest habe ich dann in Kassel selbst erledigt. Wie ein rischtischer Cosplayer halt, ne?

Die Connichi war kalt und bah. Erst der Sonntag wurde schön. Ein paar Bilder habe ich gemacht (ich habe meine Faulheit überwunden, seid stolz auf mich!), war auf Treffen, habe alte und neue Freunde getroffen und dabei viel gefroren. 

Ich habe nette Menschen getroffen, manchmal auch nicht so nette und hab für euch einfach ein paar Bilder mitgebracht. Und daher lasse ich lieber diese wenigen Bilder sprechen:



















Der unterste Cosplayer hier, der mit den Ohren... entzückend, oder? Und geniales Cosplay!
Ein Bild vom vollen Kofferraum hat sich auch reingemogelt.

Tja... mehr hab ich nicht zu sagen, aaaaußer:





Ich habe schon neuen Stoff gekauft! :D :D :D

Freitag, 12. September 2014

[BaBü] Der Keltenkreis - Carlo Schäfer





Titel: Der Keltenkreis
Autor: Carlo Schäfer
Band: 2
Verlag: Rowohlt
Erschienen: Oktober 2003
ISBN: 978-3-499-23414-9
Preis: 8,90€

 









Autor

Carlo Schäfer (* 1964) lebt und arbeitet in Heidelberg und deswegen schreibt er auch über diese Stadt. Er versichert aufrichtig, dass er vor seinem ersten Roman gar nicht wusste, dass es das Wort „Lokalkrimi“ gibt. Seitdem hat sich manches getan, unter anderem passt die Formulierung: „Schäfer wohnt mit Frau und Kind in Heidelberg“, die sich in allen bisherigen Theuer-Bänden („Im falschen Licht“(rororo 23283), „Der Keltenkreis“(rororo 23414), „Das Opferlamm“ (rororo 23704), „Silberrücken“ (rororo 24107) findet, nicht mehr so recht: Das Kind hat inzwischen die gleiche Schuhgröße wie der Autor und wird sich wohl bald rasieren müssen. (Es ist also – entgegen eines Netzeintrags einer Volkshochschule – keine Tochter.)

Inhalt

Auf offener Straße wird spät abends ein Mann erschossen. Die Zeugenaussagen sind vage. Sie beschreiben einen verwahrlosten aussehenden Mann, der geflüchtet sei. Für Polizeidirektor Seltmann ist die Sache klar: Der Mörder ist der "Plasmamann", der stadtbekannte, bisher als völlig harmlos geltende Irre. Und der ist spurlos verschwunden. Doch Hauptkommissar Theuer misstraut sich selbst, noch mehr Seltmann, am meisten aber einfachen Lösungen. Ehe er noch anderen Spuren nachgehen kann, geschieht ein zweiter brutaler Mord. Der melancholische Ermittler muss schleunigst den Plasmamann finden, wenn er und sein skurriles Team ihre Jobs behalten wollen...

BaBü

Heidelberg, oh du schöne Stadt. Dort spielt Der Keltenkreis. Natürlich werden die Straßen und Ortsteile erwähnt und gerade Leidig betont ja immer sein Dasein als Altstädter (das ist ja etwas Spezielles... erst dann ist man gefühlt richtiger Heidelberger!), aber mir fehlt doch ein bisschen das Gefühl dafür. Der Charme von Heidelberg wird nicht so richtig dargestellt und kommt für mich nicht so ganz rüber.
Bei dem Ausflug nach Pforzheim wird hingegen die Eigenschaften der Anwohner dort, ihre Stadt schön zu reden, ziemlich gut getroffen. Aber es gibt eindeutig Bücher, die den Baden-Aspekt und die Liebe dafür deutlich besser darstellen. Was vielleicht auch daran liegt, dass...

Meine Meinung


... der Autor sich wohl wahnsinnig gern selbst liest. Irgendwie habe ich einfach das Gefühl, dass da jemand seinen Stil ganz toll findet und einfach ein bisserl zu viel formuliert. Mir jedenfalls wurde das alles manchmal zu schwülstig und zu viel des Guten.


Dennoch war es eine an sich ganz gute Kriminalgeschichte, mehr aber auch nicht. Hm... was soll ich jetzt schreiben? Ich mochte das eigentlich Unaufgeregte zwischen Theuer und Yildirim. Aber auch der Rest des Theuer-Teams waren schon eigene Köpfe, da kann man wirklich nichts gegen sagen. Der Krimi war ganz interessant, auch wenn ich diese Kelten-Kreis-Geschichte ein bisschen gebastelt fand. Allerdings kam dadurch zumindest nochmal der tolle Heiligenberg kurz vor, schade dass dieser nicht besser genutzt wurde.


Fazit

Ich schreibe wirklich nicht mehr dazu, denn es war einfach mittelmäßig. Konnte mich nicht überzeugen, aber auch nicht vollkommen entsetzen. Es war ganz okay.

Bewertung


Quellen
CoverAutorenvitaInhalt
Das Zitat ist dem Buch entnommen und auf der angegebenen Seite zu finden.

Dienstag, 9. September 2014

[Cosplay] -Panik!

Oh weh, oh weh, die Connichi rückt näher und nichts ist fertig! So bin ich in mein Wochenende gegangen! Aktuell bin ich auf dem Stand: Oh weh, oh weh, die Connichi rückt näher und ich muss noch so viel machen!

Meine To-Do-Liste am Samstag war lang:
1. Mantel für Evergreen
2. Evergreens Kleid enger nähen
3. Mars' Schleifen überarbeiten
4. Mars' Krafen etwas verschönern
5. Megs Oberteil...
5.1. Rückenausschnitt
5.2. Schrägband
5.3. Träger annähen
5.4. das komische Weiß am Rücken
5.5. die Zacken unten schneiden
5.6. die Knöpflein hinten annähen
5.7. Gürtelschnallen für das Gürtelhängeding
5.8. Gürtelhängeding
6. Megs Rock

Was hatte ich am Samstag davon schon vorbereitet? Bzw. meine unglaublich fantastische Hilfe in Form meiner unglaublichen fantastischen Mutter?
1. Die äußeren Teile für den Mantel. Das Futter noch nicht!
2. Evergreens Kleid enger geheftet.
3. Die alten Schleifen auseinander genommen.
4. Den Rücken zugeschnitten.

Ja... ihr erkennt nun den Grund für meine dezente Cosplay-Panik? Vielleicht für die Unwissenden: Die Connichi beginnt am Freitag den 12.9.2014.
Waaaaaas? Jaaaa! Oh neiiiiiiiiin!

Ihr könnt dem entnehmen: Ich bin noch nicht fertig! Nein, das bin ich nicht! Und ihr kriegt jetzt einen winzig kleinen Einblick in mein Chaos. Erwartet keine schönen Bilder, keine wertvolle Beiträge... dazu hatte ich keine Zeit!





Das war das Oberteil... bevor ich in den Marathon gestartet bin. Jetzt bin ich schon etwas weiter... Ignoriert die Luftmatratze im Hintergrund... das ist eine gaaanz andere Geschichte, die nicht hier her gehört.


Das war dann der gesammelte Stapel... okay, doch nicht, da haben noch der Mantel und Megs Rock gefehlt.Links Evergreenskleid, dann Megs Oberteil, dann Mars... Och nöööööö! D:


Da habe ich etwas an Mars' Schleife gesteckt gehabt. Und eines kann ich euch sagen: Diese Verbessern meiner alten Cosplays hat mir doch gezeigt, dass ich Fortschritte gemacht habe. Ich habe mich stellenweise wirklich gefragt, was ich mir damals gedacht habe. Mein Antwort: Vermutlich nichts! Diese Schleife und vor allen Dingen das Schleifenband war damals wohl viel zu groß. Dann habe ich einfach munter drüber genäht, aber nichts abgeschnitten und es war immer noch zu groß. Danach hatte ich aufgegeben. Tja... hat mehr Arbeit für mich bedeutet, nun da ich es verbessern wollte.


Die Grundierung der 'Gürtelschnallen'. Ich bin noch nicht viel weiter...


Übrigens hat mir nicht nur meine Mutter unglaublich geholfen, auch Freddy war total dabei! Er hat bei mir beim Zuschneiden und Stecken geholfen, hat an der Nähmaschine mitgeholfen, das Pedal zu drücken und war eine großartige Unterstützung!


Da seht ihr ein Stück vom Mantel... ein sehr kleines Stück x)


Und das weiße Schrägband, wo ich mich doch prompt vernäht habe... war doch klar, oder? ;)


Wozu braucht man schon ein Stecknadelkissen, wenn man große Couchkissen hat! Die sind total überbewertet!


Reste... Fäden... Stoff... Moosgummi!


Auch Harry Potter hat beim Kleben seinen Teil beigetragen. Ich habe dringend einen guten Zauberer gebraucht, der dafür sorgt, dass es sich nicht löst ;)



 Übrigens könnte man hier sagen: Davor und danach. Was habe ich mir da nur gedacht?

Wie stehe ich denn jetzt zeitlich gesehen da?

1. Mantel für Evergreen
2. Evergreens Kleid enger nähen
3. Mars' Schleifen überarbeiten
4. Mars' Krafen etwas verschönern
5. Megs Oberteil...
5.1. Rückenausschnitt
5.2. Schrägband
5.3. Träger annähen
5.4. das komische Weiß am Rücken
5.5. die Zacken unten schneiden
5.6. die Knöpflein hinten annähen
5.7. Gürtelschnallen für das Gürtelhängeding
5.8. Gürtelhängeding
6. Megs Rock

Immer noch einiges zu tun, wie ihr seht. Das Weiß am Rücken ist in Arbeit und bei Mantel fehlt noch ein Ärmel und dann das weiße Fell. Das Fell kommt jedoch wirklich erst am Donnerstag dran.
Weil es so schön ist und ich ja eigentlich voll gut in der Zeit bin, habe ich mich übrigens mit ner Sommergrippe angesteckt. Nicht empfehlenswert! Aber ich denke, ich schaffe das doch noch alles irgendwie. Die Gürtelschnallen sind halb fertig. Träger und Knöpflein gehen ja schnell... das wird schon noch. Auch wenn mir gerade beim Schreiben spontan schlecht wird ;)

Montag, 8. September 2014

[Rezension] Sommer im Herzen - Mary Kay Andrews





Titel: Sommer im Herzen
Autor: Mary Kay Andrews
Original: Ladies Night
Verlag: Fischer
Erschienen: Mai 2014
ISBN: 978-3-596-19841-2
Preis: 9,99€
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Autor

Mary Kay Andrews wuchs in Florida, USA, auf. Sie studierte Journalismus in Georgia und arbeitete dann einige Jahre als Redakteurin. Inzwischen hat sie mehrere Romane veröffentlicht und leitet Seminare für Kreatives Schreiben. Andrews lebt mit ihrer Familie in Atlanta. Im Sommer aber zieht es sie zu ihrem liebevoll restaurierten Ferienhaus auf Tybee Island, einer wunderschönen Insel vor der Küste Georgias. Die Autorin schreibt Bestseller für jede Jahreszeit: Ihre Sommerbücher ›Die Sommerfrauen‹, ›Sommerprickeln‹ und ›Sommer im Herzen‹ sind die ideale Strandlektüre; die Winterromane ›Weihnachtsglitzern‹ und ›Winterfunkeln‹ versüßen selbst die kältesten Monate.

Inhalt

Grace Stanton ist eine erfolgreiche Lifestyle-Bloggerin. Als sie jedoch ihren Ehemann dabei erwischt, wie er sie mit ihrer Assistentin betrügt, gehen die Pferde mit ihr durch: Sie fährt seinen teuren, heißgeliebten Sportwagen in den Swimmingpool. Kurze Zeit später passt ihr Haustürschlüssel nicht mehr, ihre Kreditkarten sind gesperrt und auch der Zugang zu ihrem Blog ist gelöscht. Sie reicht die Scheidung ein, doch der Richter verdonnert sie erst einmal zu einer Trennungsbewältigungstherapie. Das hat ihr gerade noch gefehlt!
Am Anfang denkt Grace noch, dass sie mit den anderen vier Teilnehmern absolut nichts gemeinsam hat. Doch dann verhält sich die Therapeutin so seltsam, dass die fünf beschließen, ihre eigene Gruppensitzung jeden Mittwochabend in der „Sandbox“ abzuhalten. Dabei stellen sie schnell fest, dass sie doch mehr verbindet, als sie dachten. Können sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und zusammen einen neuen Weg ins Leben finden?
 
Erster Satz


Hätte Grace Stanton geahnt, dass ihr gewohntes Leben an jenem unauffälligen Maiabend enden würde, wäre sie besser vorbereitet gewesen.

Meine Meinung

Wenn ihr euch einfach nur am Strand mit einem guten Buch entspannen wollt, ist das das perfekte Buch dafür. Ich habe es nicht am Strand gelesen, hatte aber gleich ein Sommer- und Urlaubsfeeling. Es ist ein leichtes, schönes Buch. Man kann sagen: einfach ein perfektes Sommerbuch.

Und dann... ist da noch diese winzige Detail, was mich dazu verleitet hat, mir das Buch zu kaufen: Protagonistin Grace ist Bloggerin. Lacht mich aus, aber das fand ich wirklich verführerisch. Ein Buch über eine Bloggerin? Klingt gut. Ein Buch über eine Bloggerin, die den Wagen ihres Mannes im Wasser versenkt? Klingt noch besser. Ein Buch über einen Bloggerin, die in Gruppentherapie muss, weil sie den Wagen ihres Mannes im Wasser versenkt hat? Klingt perfekt! Und enttäuscht hat mich das Buch definitiv nicht. Mary Kay Andrews beschreibt schon den Betrug und diese Poolszene absolut humorvoll und federleicht. Und dann kriegt man Mitleid, denn Graces Ehemann entpuppt sich als richtiges Arschloch. Und der Richter ebenfalls, doch ohne diesen Richter würde sie nicht in der Gruppe landen und diese Gruppe ist gut. Richtig gut. Damit meine ich die Teilnehmerinnen. Diese werden übrigens schon gleich innen im Buch präsentiert, mit Namen, Beruf und ihren Vergehen. Hach... die Damen sind mir doch allesamt sympathisch. Man lernt sie kennen und ehrlich... ich kann verstehen, warum sie das machten.
Dann ist da noch die Liebesgeschichte, die sicher nicht unvorhersehbar, dafür aber entzückend ist. Recherchearbeit, der Scheidungsstreit und Grace' Blogger-Dasein. Kurzum: eine Liebesgeschichte, die alles hat.

Einen kleinen Extrapunkt will ich natürlich noch dem Blogger-Leben von Grace widmen: Ich fühle mit ihr. Ich kann sie verstehen. Grace liebt ihren Blog und das kommt auch in dem Buch richtig gut rüber. Und es ist nicht nur romantisiert, man kann zumindest die Arbeit, die dahinter steckt, erahnen, selbst als Leser ohne viel Ahnung vom Bloggen. Mir hat dieser Teil des Buches richtig viel Spaß gemacht.

Fazit

Die perfekte Sommer-, Sonne- und Strand-Lektüre, selbst wenn die Sonne nicht scheint und der Strand durch eine Couch ersetzt werden muss. Luftig, leicht und amüsant. Eine bezaubernde kleine Liebesgeschichte, jede Menge Recherchen und die Liebe einer Frau zu ihrem Blog.

Bewertung

 
Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Sonntag, 7. September 2014

[Kommentar] Der verschwundene Halbgott - Rick Riordan






Erster Satz

Jasons Tag war auch schon vor dem elektrischen Schlag mies gewesen.














Meine Meinung

Fleißigen Lesern ist ja siiiicher schon aufgefallen: Die Chimiko mag Rick Riordan. Und die Chimiko besitzt von den Helden des Olymp dummerweise nur den dritten Band. Okay, besaß, denn wie ihr seht: Endlich, endlich, endlich, endlich habe ich auch den ersten Band! Welche Freude! Und auch wenn ihr alle den schon kennt oder nicht kennen wollt, will ich meine Begeisterung dennoch an den Mann oder die Frau oder auch einfach nur ins Internet bringen!

So. Wo fange ich an? Natürlich habe ich der Geschichte schon vorgegriffen, indem ich den dritten Band gelesen habe, was allerdings kein Problem war. Weder beim Verständnis vom dritten Band noch bei der Lesefreude von diesem Band.

Und auch hier bin ich nicht enttäuscht worden: Ich mags. Ich will es nochmal lesen... ich will den zweiten Band den lesen! Rick Riordan schafft es einfach immer wieder, mich mit seinen Geschichten zu faszinieren und zu fesseln. Ich liebe seine Ideen. Ich steh auf seinen Stil, seine Ideen, seine Welt.

Natürlich war da die Frage, wie das sein wird, wenn nicht Percy der Erzähler ist und ich muss sagen, ich vermisse seine Art doch manchmal. Dennoch macht es Spaß, die nun vielen unterschiedlichen Perspektiven zu lesen. Jason kommt für mich allerdings nicht an Percy ran, nennt mich ruhig festgefahren. Da mag ich Percy einfach lieber. Das ist aber ja mal so was von einer subjektiven Einschätzung... gebt da also nichts drauf! Dafür finde ich sowohl Piper als auch Leo einfach nur klasse. Leos Art ist einfach so wundervoll abgedreht und Piper... für eine Tochter der... ah, nein, das verrate ich natürlich nicht. Sie ist cool. Auf ihre Art hält sie die Gruppe zusammen und hat echt ne Menge aus dem Kasten. Annabeth ist auch wieder dabei und ich mag sie immer noch. Kann es kaum erwarten, dass sie wieder mehr Szenen kriegt. Allgemein war es einfach toll, die ganzen alten Bekannten wieder zu treffen. Ernsthaft, ich glaube, ich lese die Percy-Jackson-Reihe jetzt spontan noch mal, weil ich einfach wieder im Fieber bin!

Und die neue Prophezeiung wirft natürlich Fragen auf und macht mich unglaublich neugierig, dass ich einfach nur mehr wissen will. So viele Fragen: Wie kommt Jason dahin? Warum erinnert er sich nicht? Was hat es mit... ah... da wäre wieder zu viel gewesen! Aber ich habe einfach so viele Fragen... ich hätte gerne den zweiten Band. Jetzt. Sofort. Aaaaaaah!

Fazit

Ich will mehr davon. Mehr. Mehr. Mehr! Wieder einmal fesselt Rick Riordan mich und zieht mich in seine Welt. Alte Bekannte treffen auf neue Charaktere und eine neue Prophezeiung und und und! Hach, ich mags.


Bildquelle

Freitag, 5. September 2014

[Rezension] Hipster. Eine Typologie - Kara Simsek





Titel: Hipster. Eine Typologie.
Autor: Kara Simsek
Original: So you think you're a hipster?
Verlag: Schwarzkop & Schwarzkopf
Erschienen: März 2014
ISBN: 978-3-86265-351-5
Preis: 14,95€
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Autor

KARA SIMSEK, Jahrgang 1983, ist Journalistin und hat sich auf die Themen Musik und Kunst spezialisiert, aber ihre wahre Leidenschaft gilt dem Schreiben über Menschen mit »seltsamen« oder »unkonventionellen« Lebensstilen. Sie arbeitet unter anderem für die Zeitungen und Magazine VICE, DAZED AND CONFUSED, THE SUN, METRO und THE INDEPENDENT.

Inhalt

Von Pop-up-Restaurant-Besitzern, kreativen Designern und modernen Dandys – eine Typologie des Hipsters, wie er leibt und lebt

Der Hipster, das unbekannte Wesen. Man sieht ihn in den In-Vierteln der Großstädte dieser Welt herumlaufen. Man erkennt ihn an seiner Verachtung für den Mainstream, an seiner ironischen Art, Mode zu tragen, und an seiner kreativen Ader, die ihm aber selten ein festes Gehalt einbringt. Und doch gleicht kein Hipster dem anderen.

Kara Simsek hat sich gründlich mit den verschiedenen Hipster-Typen beschäftigt und diese auf witzige Weise und mit einem Schuss Ironie beschrieben. Herausgekommen ist dabei ein Kaleidoskop urbaner Lebensarten. Ergänzt werden diese Beschreibungen durch humoristische Illustrationen und Exkurse über angesagte Hipster-Accessoires wie Bärte, Brillen und Tattoos.

Erster Satz

Was ist bloß mit deiner Gegend passiert?

Meine Meinung

Treffer, versenkt. Zumindest zum Großteil. Kara Simseks Beschreibungen von den Hipstern sind stellenweise echt genial! Da gibt es keine andere Worte dafür. Ich habe manchmal einfach nur gelacht.

Hipster ist das perfekte Buch, um abends nur mal ein paar Seiten zu lesen. Dachte ich. Jeder Hipster hat zwei Seiten für sich zur Verfügung, manche Hipster gehen auch über vier Seiten. Kann man doch problemlos drei, vier Hipster vor dem Schlafengehen lesen, als buchigen Gute-Nacht-Snack, oder? Pustekuchen! Nach nur drei Hipstern losreißen? Geht nicht! Nur mal eben ein, zwei kurze Hipster-Beschreibungen lesen? Guter Witz! Kara Simsek schreibt das so humorvoll, dass man sich denkt: Ach, ein Hipster, der geht doch noch. Aber nur noch einer! Einer und dann ist Schluss.... Okay, jetzt wirklich nur noch ein Hipster. Es ist schon... oh je... aber das ist dann wirklich der Letzte! Oder... nein, Chimiko, nein. Leg jetzt das Buch weg! Leeeeg jetzt das Buch weg!
Ihr seht: Bei mir hat diese Typologie vollkommen ins Schwarze getroffen! Ich liebe die Beschreibungen, denn so oft treffen sie zu. Und ihr lieben Mitblogger da draußen: Auch uns sind vier Seiten gewidmet! Wenn auch eher den Lifestyle- und Modebloggern... hart, aber herzlich, um es mal so zu sagen. Und es trifft zu.

Meine Lieblingskategorie waren übrigens die angehenden Schriftsteller. Ich habe mich schief und scheckig gelacht, denn es gibt tatsächlich so viele Möchtegern-Schreiberlinge und die werden hier einfach nur perfekt getroffen! Allgemein hatte ich jede Menge Spaß, der nur bei den Kategorien Drogendealern und Drogensüchtigen ausblieb. Keine Hipster, nicht lustig, unnötig. Ansonsten: top!

Erwähnen sollte ich auch die Zeichnungen, die die kleinen Geschichten zu den verschiedenen Hipstern verschönern. Sehr treffend, mir haben sie gefallen. Das macht ein wirklich buntes Buch aus und ich bin mir sicher, ich werde in ein paar Jahren gerne wieder reinschauen und mich an die Hipster aus dieser Zeit erinnern.

Fazit

Bunt, schräg, amüsant. Tolle Hipster-Beschreibungen, die zu oft den Nagel auf den Kopf treffen!

Bewertung


 
Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt