Mittwoch, 26. Februar 2014

[Kommentar] Küssen ist die beste Medizin

Bildquelle
Erster Satz

Der absolut perfekte Vormittag war für Montana gelaufen, als eine Bratwurst, ein vierjähriger Junge und ein Mischlingshund namens Fluffy aufeinandertrafen.
S.7













Meine Meinung

Fluffy... ist der wirklich amüsante Auftakt dieses Buch, der mich durchaus zum Schmunzeln gebracht hat, aber im Ernst, wenn die Hundedame Cece aus dem Buch kommen würde, ich würde sie sofort behalten! Diese Hunde, nicht nur die zwei genannten, sind einfach so wundervoll lebendig geschrieben, dass ich manchmal dachte, sie würden jeden Moment aus dem Buch hervorspringen - absolut verliebenswert geschrieben!

Aber natürlich dreht sich die Geschichte nicht um die Hunde, es geht um eine Liebesgeschichte, denn Montana verliebt sich in Simon, als sie ihn dazu bewegen soll, in Fool's Good zu bleiben. Also wird das typische Grundrezept für einen guten Liebesroman, nämlich eine romantische Liebesgeschichte, hier mit einer eher ziemlichen traurigen Realität kombiniert, denn Simon ist Spezialist für Opfer großflächiger Verbrennungen. Diese unschöne Seite ist hervorragend eingebaut, denn für mich wirkt es nicht überdramatisiert, sondern einfach nur als einfühlsam beschriebene Tatsache.
Es ist das, was Susan Mallery ausmacht: Interessante Menschen und Begebenheiten treffen aufeinander, haben meist einen detailliert ausgearbeitet Hintergrund - so auch hier - und verlieben sich ineinander. Dabei sind auch noch menschlich und nahbar. Und, ebenfalls typisch für die Autorin, man lernt schon die Protagonisten der nächsten Liebesgeschichten kennen. Montana hat ja eine große Familie und noch nicht alle sind vergeben. Dazu kommt, dass die Stadt ja auch noch einiges an Singledamen zu bieten hat, dank Frauenüberschuss!

Die beiden Protagonisten entsprechen übrigens dem Konzept Gegensätze ziehen sich an. Montana ist eine offene, auch energiegeladene und gefühlsreiche Frau mit einer glücklichen Familie, während Simon eher als Einzelgänger, emotional nicht ganz auf der Höhe, mit unschöner Vergangenheit dargestellt wird.

Fazit

Natürlich ist das Ende des Romans wenig überraschend, aber wer sich mal wieder auf interessante und sympathische Charaktere einlassen möchte und eine ordentliche Portion Romantik und Liebe braucht, ist bei Susan Mallery auch bei diesem Roman hier absolut nicht fehl am Platz!

Sonntag, 23. Februar 2014

[Kommentar] Die Besessene - S.B. Hayes

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Erster Satz

Wir saßen im 57er-Bus, als es geschah - und sich mein Leben für immer veränderte.
S.7














Meine Meinung

Ein dramatischer erster Satz, nicht wahr? Schade, dass er nicht halten kann, was er verspricht. Ich muss sagen, nachdem ich das Buch durch hatte, war mein erster und ziemlich bleibender Gedanke: Die Besessene ist schlicht und ergreifend langweilig. Das Buch selbst wird als Psychothriller bezeichnet, aber selbst mein doch sehr zartes und empfindliches Gemüt hatte nicht mehr als ein paar müde Gähner dafür übrig.
Eigentlich dachte ich auf jeder Seite, dass es doch jetzt spannend werden musste! Jetzt, der perfekte Zeitpunkt... dann aber doch jetzt! Aber dieser Klick, dieser Moment kam einfach nicht, obwohl es durchaus genügen Gelegenheiten dafür gab. Somit hatte ich nicht einmal ein bisschen Gänsehaut oder dieses wohlige Schaudern, was ein guter Thriller durchaus erzeugen kann.

Und das liegt vermutlich auch an der Protagonistin, Katy. Zu ihr fand ich eigentlich überhaupt keinen Draht. Sie war hysterisch, kalt und auch ziemlich egoistisch, obwohl sie als aufopfernde Pflegerin ihrer kranken Mutter dargestellt wird.
Ihr Freund Merlin ist eine flache, charakterlose, dafür aber perfekte Puppe, man hätte ihn genauso gut Ken nennen können.
Katys Freundinnen sind einfach nur normale Teenager,, die wenige ausgearbeitet sind und daher auch nicht unbedingt der Punkt, der hier alles rausreißen könnte.
Zu Genevieve möchte ich gar nicht so viel sagen, nicht dass ich noch die 'Spannung' zerstöre, aber auch sie konnte mich nicht überzeugen.
Einzig Katys Mutter und Nachbar Luke haben mir von der Gestaltung her gefallen. Die Krankheit war super dargestellt und zieht sich als toller roter Faden durch das Buch. Luke ist vielleicht zum Teil schon etwas stereotyp, ist damit aber dennoch besser ausgestaltet als andere Charaktere in der Geschichte.

Das Ende... flach, vorhersehbar und nicht überraschend. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Eigentlich versuche ich immer, das Positive abzugewinnen, aber dieses Buch liegt mir einfach gar nicht.

Fazit

Im gesamten Buch schafft es S.B. Hayes einfach nicht, dass ich einen Bezug zur Protagonistin Katy bekomme. Auch deren Gefühle oder gar die Geschichte sind einfach nicht lebendig gestaltet und konnten mich nicht fesseln. Idee gut, Umsetzung hat mich nicht überzeugt.

Samstag, 22. Februar 2014

[Rezension] Bunker Diary - Kevin Brooks

Titel: Bunker Diary
Autor: Kevin Brooks
Original: The Bunker Diary
Verlag: dtv
Erscheint am: 01.03.2014
ISBN: 978-3423740036
Preis: 12,95€
Leseprobe








Autor

Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans "Martyn Pig" ist er freier Schriftsteller.
Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpeis, für den er innerhalb von sieben Jahren fünf Mal nominiert wurde und den er zwei Mal erhalten hat. Seit 2011 schreibt er auch Kriminalromane für Erwachsene.

Inhalt

Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines anderen freizulassen, eskaliert die Situation.

Erster Satz

10.00 Uhr. 

Meine Meinung

Puh... mitreißend, spannend, bewegend, beklemmend - das sind nur ein paar Worte, die das Buch zumindest teilweise umschreiben können. Bunker Diary hat mich atemlos zurückgelassen und ich hatte ein richtig bedrückendes Gefühl, nachdem ich die Lektüre beendet hatte.

Das Buch beschreibt das Leben der sechs Gefangenen, es beschreibt ihren Umgang mit der Situation, während man die Hintergründe dieser Entführung nicht kennen lernt, genauso wenig wie den Täter. Das ist das wirklich Besondere an dem Buch und ich muss sagen, dass ich mich eigentlich kaum nach dem Tätermotiv oder dem Entführer an sich gefragt habe, weil mich Linus' Tagebucheinträge so fasziniert haben. Ich habe diesen Hintergrund eigentlich gar nicht gebraucht, weil mich das Leben dieser sechs Personen in dem Bunker so gebannt hat. Alles in allem sind für mich auch fesselnd, bannend, faszinierend einfach die passendsten Ausdrücke, um zu beschreiben, was Bunker Diary mit mir angestellt hat. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil mich diese psychologische Studie, so würde ich es zumindest nennen, so mitgerissen hat, dass ich einfach wissen musste, wie es nun weiter geht.
Das Ende hat mich etwas fassungslos zurückgelassen, einfach weil es das Ende war. Das Buch ist zu Ende und man, in dem Fall ich, möchte eigentlich weiterlesen, weil man so im Bann dieser Geschichte ist, dass man nicht glauben kann, dass diese nun eben doch zu Ende ist. Ihr versteht, was ich mit diesem verwirrenden Satz ausdrücken will? Doch zugleich, auch wenn man eigentlich mehr will, muss man das alles erstmal sacken lassen. Immerhin habe ich mir auch oft die Frage gestellt, wie ich in so einer Situation reagieren würde und ich muss gestehen, dass die Antwort darauf wohl nicht immer die Positivste wäre.

Linus ist, wie erwähnt, der Erzähler, aus seinem Tagebuch erfahren wir von der Situation. Dadurch lernt man auch die anderen Figuren durch ihn kennen - das ist auch der Grund, warum z.B. Anja und Bird recht farblos bleiben, was aber nun mal gut zu der allgemeinen Situation dort passt. Dafür sind einem die anderen Charaktere näher, auch wenn man vielleicht nicht allzu viel von ihrem Hintergrund erfährt, das Wesen an sich erfasst Linus immer ganz gut. Und wer würde schon fröhlich über seine Vergangenheit plaudern, wenn er um seine Zukunft kämpfen muss?

Ein interessantes Detail für mich ist die Zeitgebung: Linus schreibt immer ein Datum über seine Einträge, doch man erfährt im Laufe der Geschichte, dass diese wohl nicht korrekt ist - warum? Das verrate ich natürlich nicht! Dadurch wird man als Leser aber in gewisser Weise genauso hilflos wie Linus und seine Mitgefangenen, denn man weiß einfach nicht, über welchen Zeitraum sich das abspielt, welches Datum wirklich ist usw. Das war etwas, das mich noch mehr fasziniert hat!

Fazit

Bunker Diary ist ein faszinierendes fesselndes Buch, ein Thriller, der hier mal vollkommen auf die andere Seite eingeht und weder Ermittlungen noch Tätermotiv preisgibt. Mich hat dieses Buch einfach nur atemlos zurückgelassen, denn es ist auch eine Geschichte, über die man einfach noch lange nachdenken kann, weil sie einen einfach so mitnimmt.

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Freitag, 21. Februar 2014

[E-Rezension] Kälteschlaf - Arnaldur Indridason

Titel: Kälteschlaf
Autor: Arnaldur Indridason
Original: Hardskafi
Band: 8/aktuell 12
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: Februar 2012
ASIN: B005DLE2BY
Preis E-Book: 7,49€
Leseprobe



Autor

Arnaldur Indridason, 1961 geboren, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland und war Journalist sowie Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunbladid. Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Reykjavik und veröffentlicht mit sensationellem Erfolg seine Romane. Sein Vater war ebenfalls Schriftsteller. 1995 begann er mit Erlendurs erstem Fall, weil er herausfinden wollte, ob er überhaupt ein Buch schreiben könnte. Seine Krimis belegen allesamt seit Jahren die oberen Ränge der Beststellerlisten.

Inhalt

An einem kalten Herbstabend wird an Islands geschichtsträchtigem See von Pingvellir die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf den ersten Blick ein Selbstmord, doch Kommissar Erlendur wird misstrauisch, als ihm der Mitschnitt einer Séance zugespielt wird: Kurz vor ihrem Tod hatte sich die Frau an ein Medium gewandt. Trotz seiner tiefen Skepsis gegenüber spiritistischen Praktiken geht Erlendur den Hinweisen nach und rührt dabei an ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das die Jugend dieser Frau überschattet hat...

Erster Satz

María hatte bei der Beerdigung völlig abwesend gewirkt.

Meine Meinung

Mit Kälteschlaf habe ich hier einen Krimi vorliegen, von dem ich jetzt nicht behaupten würde, dass er Krimi des Jahres wird, mich aber dennoch gepackt hat und den ich guten Gewissens weiter empfehlen würde. Es ist auch ein Buch, das ich recht schnell durchgelesen hatte.

Mit den Namen hatte ich erstmal meine Schwierigkeiten (und ich bitte um Entschuldigung, weil es nicht die ganz korrekte Schreibweise ist), aber das ist bei vielen Büchern so, die in Ländern spielen, die ich zum ersten Mal 'belese'. Auch das Duzen war nur für einen kurzen Augenblick ungewohnt, aber da das etwas ist, was ich eh mag, hatte ich mich auch im Nu daran gewöhnt. Außerdem gehört es einfach zu Island, von dem her... Die Mentalität fand ich in diesem Buch perfekt rüber gebracht.

Der Ermittler Erlendur war mir von Beginn an sympathisch, wie er auf seine ruhige Art und Weise ermittelt, sich in den Fall verbeißt, ohne dabei aufzugeben. Dabei scheint das hier ja kein Fall zu sein, sondern nur ein Selbstmord und so möchte er eigentlich erstmal nur die Verstorbene kennen lernen. Doch zugleich kommen zwei Vermisstenfälle aus der Vergangenheit wieder ans Licht und Erlendur möchte sie endlich lösen, weil sie ihm doch am Herzen liegen. Es hat mir gut gefallen, dass ihm die Vermisstenfälle nach der langen Zeit noch nicht loslassen, dass er in Hinsicht auf den Selbstmord auf eigene Faust ermittelt und es nicht einfach ruhen lässt. Und insbesondere die Tatsache, dass er die Motive der Selbstmörderin verstehen will... das sind Punkte, die für mich einen interessanten Ermittler ausmachen. Vor allen Dingen ist das Buch nicht grausam oder blutig, sondern die Ermittlungen und auch die Opfer stehen im Vordergrund.
Wie viele andere Polizisten hat auch Erlendur eine zerrüttete Familie, aber auch das ist nur ein Beiwerk, eine Tatsache, ein bisschen Hintergrund. Es wird nicht zu sehr in den Mittelpunkt getrennt, es ist einfach nur so. Es gehört zu Erlendur wie eben auch die Tatsache, dass er eine Lösung für die Fälle finden will.

Da er in diesem Band auf eigene Faust ermittelt, bleiben seine Kollegen etwas im Hintergrund und sind nicht so detailliert dargestellt. Doch bei seinen Kindern und den Angehörigen der Opfer merkt man, dass die Figuren an sich gut ausgearbeitet sind, also vermutlich auch die Kollegen, die nur schlicht und einfach keine großen Auftritte haben.

Fazit

Kälteschlaf ist kein rasanter, atemloser Krimi, besticht dafür aber durch genaue Ermittlungsarbeit und einem durchdachten Hintergrund, was ich persönlich viel spannender finde als Blut und Leichenhaufen.

Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Donnerstag, 20. Februar 2014

[Rezension] Inselsommer - Gabriella Engelmann

Titel: Inselsommer
Autor: Gabriella Engelmann
Band: 2/2
Verlag: Knaur
Erschienen: Mai 2013
ISBN: 978-3426511459
Preis TB: 8,99€
Leseprobe



Autor

Gabriella Engelmann, 1966 geboren in München, ist gelernte Buchhändlerin. Nach Stationen als Lektorin und als Verlagsleiterin eines Kinderbuchverlages arbeitet sie heute freiberuflich als Literaturscout und Autorin von Romanen für Erwachsene sowie von Kinder- und Jugendbüchern. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

Inhalt

"Kommen Sie uns jederzeit in Keitum besuchen, und bleiben Sie, solange Sie wollen." Immer wieder liest die 45-Jährige Hamburger Galeristin Paula die Einladung auf der hübschen Karte mit dem reetgedeckten Haus, der friesisch blau gestrichenen Tür, romantisch umrankt von Sylter Rosen. Seit Wochen geht ihr der wesentlich jüngere Vincent, der sie so offen umschwärmt, nicht aus dem Kopf. Dabei ist sie doch glücklich in ihrer Ehe mit Patrick - oder ist es nur die Gewohnheit, die da spricht? Soll sie einen Neuanfang wagen oder festhalten, was sie hat? Ein Inselurlaub als Gast der Buchhändlerin Bea und deren Nichte Larissa soll helfen, Klarheit in Paulas Gedanken und Gefühle zu bringen...

Erster Satz

Sie können uns jederzeit besuchen und so lange bleiben, wie Sie wollen.
S.7

Meine Meinung

Was dieses Buch nicht alles auslöst: vom Verlangen nach einer gemütlichen Buchhandlung über Sehnsucht nach dort oben bis hin zu Hunger. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so appetitanregend war! Bei diesen ganzen Leckereien lief mir gefühlt mehr als die Hälfte der Geschichte das Wasser im Mund zusammen. Mein Rat ist dementsprechend: Lest das Buch nicht mit leerem Magen, das würdet ihr bereuen!

Das erste Kapitel und ich waren nicht so ganz konform, da hatte ich noch etwas Schwierigkeiten, es war somit eigentlich kein vielversprechender Start, doch danach hat Paulas Geschichte mit komplett gepackt und nach Sylt mitgenommen. So sehr, dass ich jetzt auch den Vorgänger Inselzauber unbedingt lesen muss!

Von der Insel war ich richtig verzaubert, doch auch die Menschen, denen Paula begegnet, haben mich berührt. Das fängt beispielsweise mit Adalbert an, dieser Mann ist ein absolut liebenswerter Original. Doch es sind wirklich fast alle (Ausnahmen sind gewollt) sympathisch und herzlich geschrieben. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit, ohne dabei klischeebehaftet zu wirken.

Gabriella Engelmann hat es geschafft, dass ich als Leserin richtig in die Geschichte eintauchen konnte und somit das Gefühl hatte, dabei zu sein und z.B. das tolle Büchercafé zu besuchen.

Nicht nur das, durch Inselsommer habe ich mich etwas in das Sylt der Autorin verliebt... wobei... vor allen Dingen in die vielen Leckereien, die dort angeboten werden. Ich kann mich nur wiederholen, da bekommt man einfach Appetit!
Aber ich muss auch sagen, dass Sylt nicht als reine Idylle dargestellt wird, es werden auch die gängigen Probleme, wie z.B. der Wohnungsmangel, passend eingebaut, so dass es auch die Geschichte an sich nicht gestört, sondern nur um einen Fakt erweitert hatte. Einer der Charaktere, die dafür verwendet wurden, ist mir ja besonders ans Herz gewachsen, der gute Olli!

Paulas Konflikt ist verständlich, er ist nachvollziehbar und vor allen Dingen ist er nicht überzogen oder übertrieben worden. Sie ist einfach nicht glücklich und braucht eine Auszeit, die sie auf Sylt nimmt. Ich empfand Paula keine Sekunde lang als jammernd oder nervig, denn es ist eine Situation, wie sie eigentlich jeder Frau passieren kann, und sie bleibt, trotz kleinen schlechteren Momenten, eigentlich vernünftig und baut sich etwas Neues auf, sie kämpft sich durch und das macht sie so sympathisch.

Fazit

Es passt. Es passt einfach alles für mich. Geschichte, Ort, Charaktere... das Essen... Eine rundum runde Geschichte, die ich sicher immer wieder gerne lesen werde!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Mittwoch, 19. Februar 2014

[Rezension] Die Auslese - Joelle Charbonneau

Titel: Die Auslese. Nur die Besten überleben
Autor: Joelle Charbonneau
Original: The Testing
Band: 1/3
Verlag: Penhaligon
Erschienen:
ISBN:
978-3764531171
Preis HC: 16,99€
Leseprobe







Autor

Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin.

Inhalt

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft es Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt - bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben...

Erster Satz

Heute ist also der Tag der Abschlussfeier.
S.7

Meine Meinung

Ich erzähl euch jetzt sicher nichts Neues, aber Die Auslese wirkt einfach wie eine Mischung aus den Tributen von Panem und Die Bestimmung. Auch wenn ich das Buch vielleicht nicht unbedingt direkt nach den Panem-Büchern hätte lesen sollen, hat es mir dennoch eigentlich ganz gut gefallen. Natürlich hat es mich nicht so umgehauen wie Katniss und Peeta, aber es ist dennoch ein gutes Buch. Ich persönlich fand es, trotz der frapierenden Ähnlichkeiten, übrigens auch etwas besser als den ersten Band von Veronica Roth.

Die Liebesbeziehung von Cia war mir allerdings zu seicht. Genauso wie ich sie nicht sehr emotional fand. Oder ging das nur mir so? Ich finde nämlich, ihre Empfindungen kommen nicht so gut rüber, wie sie könnten. Cia ist geschockt nach dem Tod der Kandidatin, da kommt jedoch fast nichts rüber, bei einem weiteren toten Kandidaten war da zumindest etwas mehr.
Aber eigentlich wollte ich ja über die Liebesbeziehung sprechen: Diese war für mich unnötiges Beiwerk, nicht ausgereift und einfach nicht glaubwürdig. 'Hui, wir sind beide in der Auslese, lass uns ein Paar werden!' - Das war ungefähr das, was ich angesichts der ganzen Sache gedacht habe ;)

Der Hintergrund ist noch ziemlich... bedeckt, würde ich sagen. Es ist noch viel offen, man weiß einfach noch wenig, daher glaube ich da definitiv an Steigerungspotential. Dieser erste Band dreht sich wirklich nur um die Auslese, um den Weg zu den Psychologen und das ist eigentlich ganz passend, denn als Schüler hat man nun wirklich keinen so guten Einblick in die oberen Regierungsstrukturen. Daher bin ich mir auch noch nicht sicher, was die Psychologen mit dieser Auslese bezwecken wollen. Ich frage mich ganz ehrlich: Was bringt es ihnen, dass die Begabtesten der Begabten sterben wie die Fliegen? Vielleicht eine Frage, die in der Fortsetzung geklärt wird.

Schöne Elemente sind hier in dieser Dystopie das Träumen und vor allen Dingen das Vergessen. Gerade letzteres ist im Epilog noch einmal ziemlich gut hervorgehoben. Das sind auch so Komponenten, die mir immer gut gefallen und mit denen man mich ziemlich leicht neugierig machen kann. Diese zwei Dinge sind auch allgemein hervorragend eingebaut, während es anderes gibt, dass nicht eingearbeitet wirkt (z.B. die Liebesgeschichte, habe ich schon erwähnt, wie seltsam ich diese finde?).

Was mir bei Die Auslese fehlt, ist dieses Mitfiebern, das Aufgeregtsein, das Mitleiden! Leider hat gerade Cia als Protagonistin da leider keine so gute Arbeit geleistet.

Fazit

Ich kann die Kritik, die vom Abkupfern spricht, gut verstehen, es sind schon extrem viele Ähnlichkeiten zu aktuellen Dystopien zu finden. Leider muss man ja sagen, dass das Rad nicht so leicht neu erfunden wird...
Irgendwie fand ich die Geschichte eigentlich ganz interessant, mit Cia, der Protagonistin, konnte ich jedoch nicht so viel anfangen. Ein Buch, bei dem sich bei mir an und für sich ziemlich alles die Waage hält und ich neugierig auf die noch sehr wenigen Hintergründe bin.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Dienstag, 18. Februar 2014

[Cosplay] Katniss die... zuvielte

Ich sitze immer noch an dem Ach-so-einfachen-Katniss-Cosplay und hoffe, irgendwann mal fertig zu werden. In den letzten zwei Tagen bin ich in eine nervöse Ich-fang-alles-an-Stimmung geraten und hüpfe aktuell so von einem zum anderen. Das bedeutet, ich fange lauter Kleinigkeiten an, beende aber nichts. Keine Sorge, das gilt natürlich für das Cosplay ;) Diese direkte Arbeit an etwas tut richtig gut nach dem Lernen davor und dem unschönen Valentinstag und dem auch nicht schönen anstehenden Donnerstag.
Auch wenn ich mich in Kleinigkeiten verliere, kann ich euch einige winzige Fortschritte zeigen. Immerhin macht auch Kleinvieh Mist, oder?

Grundperücke
Meine Grundperücke. Diese hätte ruhig ein paar Zentimeter mehr haben können, aber egal. Ist Katniss' Zopf einfach etwas kürzer. Nach ewigem Hin- und Her-Drehen und mehr oder minder ratlosen Versuchen, einen hübschen geflochtenen Zopf hinzukriegen, dass nicht jedes Haar gleich wieder rausflutscht, habe ich mir Hilfe geholt, denn - ich verrate euch etwas - ich bin eine absolute Niete, was so etwas angeht! Nach dieser Unterstützung in Form meiner geübten Mutter, denn ich hatte als Kind die sprichwörtlichen Haare bis zum Arsch in meist geflochtener Form, sieht die Perücke nun so aus:

Geflochten
Ich kann euch versichern... die Perücke ist an und für sich nicht so verschwommen. Das lag allein an mir (sie hat auch keine Fluchtversuche unternommen.
Der nächste Punkt ist ja immer noch die Jacke. Da bin ich jetzt ungefähr so weit:

Was? Jacke?
Mopsgeschwindigkeit! Okay... ich geb zu, ich bin noch nicht wirklich weit. Aber ich verspreche mir jetzt selbst, dass ich nächste Woche die komplette Jacke präsentieren kann.
Was noch? Ich habe heute etwas gebacken:

Pfeilspitze
Okay... sie ist alles andere als perfekt, denn ich bin nicht so fimobegabt. Aber für mich reicht es. Die Pfeile sind noch nicht ganz fertig, denn hinten am Schaft muss ich noch das richtige... äh... Gedöns anbringen. Aber ich arbeite daran - viele Kleinigkeiten.



Montag, 17. Februar 2014

[Rezension] Nachricht von dir - Guillaume Musso

Titel: Nachricht von dir
Autor: Guillaume Musso
Original: L'appel de l'ange
Verlag: Piper
Erschienen: Juli 2013
ISBN: 978-3492302944
Preis TB: 9,99€
Leseprobe








Autor

Guillaume Musso, geboren 1974, arbeitet als Dozent und Gymnasiallehrer. Musso ist einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren Frankreichs, seine Roman wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt.

Inhalt

Als Madeline und Jonathan am Flughafen zusammenstoßen, denken sie nicht im Traum an ein Wiedersehen. Doch zuhause angekommen stellen sie fest, dass sie ihre Handys vertauscht haben. Sie beginnen das Telefon des anderen zu durchstöbern, und entdecken, dass ihr Leben schon seit langem miteinander verknüpft sind - genau wie tiefe Wunden aus der Vergangenheit, die sie nun mit aller Macht einholen...

Erster Satz

Ein Handy?
S.5

Meine Meinung

Nachricht von dir ist eine dieser Geschichten, von denen man sicher ist, dass man weiß, was passiert, die einen aber doch mit einer überraschenden Wendung kriegen können. In diesem Fall sind das Parallelen zwischen Madeline und Jonathan, die nicht nur den Leser, sondern vor allen Dingen auch sie selbst überraschen. Leider muss ich dazu sagen, dass diese Parallelen manchmal doch sehr konstruiert sind und hier besonders der Schluss negativ auffällt. Der Schluss ist zu gewollt, um überhaupt noch realistisch zu wirken, was schade ist, denn an sich hat mir das Buch gut gefallen.

Das fängt bereits mit den Nachrichten an, nachdem Madeline und Jonathan ihre Handys vertauscht haben - diese sind schön bissig, ironisch und humorvoll. Es sind einfach Nachrichten, die mich zum Lächeln gebracht haben und die richtig Spaß gemacht haben.
Es ist auch gut dargestellt, wie sie langsam das Leben des anderen kennen lernen, wie sie langsam immer mehr von einander erfahren, indem sie einfach in den Handys schnüffeln. Dadurch lernen sie Geheimnisse kennen, die sie so sicher nicht leichtfertig verraten würden. Hier zeigt Guillaume Musso auch, wie sehr das Handy den Menschen offenlegen kann. Der gläserne Mensch mal von der anderen Seite gezeigt, auch wenn man sicher nicht so oft die Handys miteinander vertauscht ;)
Jonathan wirkt richtiggehend besessen von Madeline und stößt deshalb immer tiefer in ihre Vergangenheit hinein. Eigentlich hat das schon Züge von einem Stalker, aber sie ist ja auch nicht ohne. Dadurch wird allerdings noch einmal deutlich, wie sehr diese Figuren im Vordergrund stehen und wie sehr die anderen um sie herum verblassen. Denn, Moment mal, hatte Madeline nicht einen Verlobten? Wie hieß der gleich noch mal? Und Jonathans Sohn und... was war das noch einmal? Richtig, ihr habt es erfasst: Die Nebencharaktere sind einfach nur blasse Konturen, während sich einfach die ganze Welt um unsere beiden Protagonisten und ihre Parallelen drehen.

Auch wenn ich die Parallelen konstruiert finde, kommt dennoch Spannung auf und das Buch liest sich einfach so leicht weg. Man verschlingt es recht schnell, auch wenn es einige Schwächen aufweist.

Fazit

An und für sich ist Nachricht von dir eine tolle Geschichte, die für mich jedoch einige Schwächen hat. Insbesondere die Tatsache, dass die Nebencharaktere recht flach gestaltet sind und die sehr konstruierten Parallelen zwischen den Protagonisten sind hier erwähnenswert.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Sonntag, 16. Februar 2014

[Rezension] Das Ende der Welt - Sara Gran

Titel: Das Ende der Welt
Autor: Sara Gran
Original: Claire DeWitt and the Bohemian Highway
Band: 2/aktuell 2
Verlag: Droemer
Erschienen: März 2013
ISBN: 978-3426226377
Preis TB: 14,99€
Leseprobe




Autor

Bevor Sara Gran, geboren 1971 in Brooklyn, hauptberuflich Schriftstellerin wurde, hat sie in einer Vielzahl von Berufen gearbeitet, die aber allesamt mit Büchern zu tun hatten. Nach ausgedehnten Weltreisen lebt sie nun in Kalifornien.

Inhalt

Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Erster Satz

Der Detektiv glaubt, einen Mord aufzuklären oder das Verschwinden eines Mädchens, aber in Wirklichkeit ist er einer vollkommen anderen Sache auf der Spur, einer Sache, die er selbst nicht ganz versteht.
S.5

Meine Meinung

Okay... das Buch ist... seltsam. Jedenfalls empfinde ich es als seltsam. Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, was ich von diesem Buch halten soll. Wie ja schon aus dem Klappentext hervorgeht, sind viel Drogen im Spiel und ganz ehrlich? Nach dem Lesen dieses Buch fühle ich mich so wirr, wie die zugedröhnte Claire manchmal ist.

Der übermäßige Drogenkonsum ist auch etwas, das mir mit der Zeit schlichtweg auf die Nerven ging: Dauernd schnieft Claire ein bisschen schlechtes Zeug oder kauft sich was neues, das ebenfalls nicht besser ist und/oder gepanscht ist, um dann dieses Zeug zu konsumieren. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass Claire mehr mit Drogen nehmen beschäftigt ist, als mit Ermitteln.
Überhaupt ist das Ermitteln eher Nebensache, Claire nimmt Drogen, Claire denkt an die Vergangenheit und manchmal kommt dann auch noch etwas Ermittlung vor. Tatsächlich.
Ich hatte übrigens auch das Gefühl, dass praktisch jeder aus dieser Stadt und jeder, den Claire kennt, und jeder, der mit dem Fall zu tun hat, aus Musikszene kommt. Erfrischend hätte ich es gefunden, wenn auch mal Menschen, die möglicherweise diese kleinen Bands gerne hören, aber nicht in zig Bands gespielt haben, beteiligt gewesen wären. Das war ein Detail, das mir persönlich irgendwann einfach zu viel war.
Es gab aber auch etwas, das mir gefallen hat: der Fall der Miniaturpferde. Hier kommt der melancholische Grundton, der das Buch durchweg beherrscht, richtig gut zur Geltung. Auch wenn Claire hier eigentlich nicht direkt ermittelt, sondern eher nur vermittelt, haben mir die Beschreibungen dieser Pferde aus ihrer Sicht richtig gut gefallen. Ich konnte sie vor mir sehen und das war der Teil, der mir eigentlich am besten gefallen hat - dabei war das auch der kleinste Teil.
Es gab immer wieder Einschübe aus dem Buch, das Claire zu dem gemacht hat, was sie nun ist - Detektivin (ja, damit meinte ich nicht ihren Drogenkonsum und ihr Junkie-Dasein, obwohl das sicher zusammenhängt). Diese Einschübe haben mir eigentlich ganz gut gefallen, sie haben das Buch etwas aufgelockert.
Obwohl ich viel zu meckern habe, hat mich erstaunlicherweise das Ende neugierig gemacht. Es ist so offen und geheimniskrämerisch, dass man sich schon fragt, was nun passiert. Dennoch glaube ich nicht, dass ich mir eine Fortsetzung kaufen würde.

Fazit

Ich glaube, Das Ende der Welt ist so ein Buch, das man entweder mag oder nicht. Bei mir ist eher zweiteres der Fall. Das liegt auch daran, dass mir eigentlich - hauptsächlich - Claires Drogenkonsum wirklich zu viel wurde und zu ausführlich beschrieben wird. Im Fall der Miniaturpferde kommt das raus, was ich mir eigentlich gewünscht hätte. Schade.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Samstag, 15. Februar 2014

[Rezension] Sieh mich an - Natascha Friend

Titel: Sieh mich an
Autor: Natasha Friend
Original: My Life in Black and White
Verlag: Carlsen
Erscheint: 21.02.2014
ISBN: 978-3551312662
Preis: 10,99€
Leseprobe








Autor

Natasha Friend wurde 1972 im Staat New York geboren. Da es in ihrem Haus keinen Fernseher gab, las sie sich schon früh durch stapelweise Bücher und begann ihrem Vater kurze Geschichten zu diktieren. In den meisten ging es um Regenbogen, Einhörner und arme Waisenmädchen, die kostbare Schätze finden. Nach ihrem Studium zog sie nach Boston und veröffentlichte 2004 ihren ersten Roman - ganz ohne Einhörner.

Inhalt

Lexi war immer stolz auf ihre Schönheit - doch dann wacht sie eines Tages im Krankenhaus auf, das Gesicht von einem Autounfall entstellt. Wenn Ryan sie nicht mit ihrer besten Freundin betrogen hätte, wäre sie nie in dieses Auto gestiegen und würde jetzt nicht vor jedem Spiegel fliehen. Lexi muss sich und ihr Leben komplett neu definieren. Unerwartete Hilfe kommt von ihrer Schwester Ruth. Durch sie lernt Lexi auch Theo kennen, der ihr zeigt, dass es im Leben nicht auf Äußerlichkeiten ankommt.

Erster Satz

Stell dir dieses Bild vor: Ich bin drei Jahre alt, throne auf auf einem Hocker vor dem Schminktisch und streiche mir mit einem weichen Pinsel schwungvoll Rouge auf die Wangen.
S.7

Meine Meinung

Sieh mich an beschäftigt sich eigentlich mit dem Hang zum Oberflächlichen vieler Mädchen. Es ist eine eindringliche Jugendgeschichte, die aufzeigt, dass eben nicht nur das Äußere zählt, was heute ja leider oft der Fall ist.

Lexi steht im Prinzip vor dem Scherbenhaufen ihres jungen Lebens, so empfindet sie es zumindest: Ihr Gesicht ist zerstört, der Betrug durch ihre beste Freundin und ihrem festen Freund und keiner scheint sie zu verstehen. In dem Buch wird, wenig überraschend, aber dennoch sehr eindringlich und einfühlsam, aufgezeigt, wie sie langsam aus diesem Tal wieder hervorkommt. Doch dabei wird Lexi eben nicht nur positiv dargestellt, denn sie ist nun mal eine egoistische, oberflächliche Zicke, die mit ihrem Leben unzufrieden ist und die auch keinen richtig an sich heran lässt, geschweige denn sich sonderlich für ihre Familie interessiert. Sie ist nicht nur nett, aber dennoch mag man sie und obwohl so eine Verletzung und so eine Erfahrung glücklicherweise nicht für jeden von uns nachvollziehbar ist, hat man Verständnis für Aktionen und Reaktionen.
Allgemein ist nicht nur Lexi ausführlich gestaltet, auch die anderen Charaktere haben Tiefe, beispielsweise Heidi oder auch insbesondere Ruth.

Diese Geschichte hat mich unweigerlich in ihren Bann gezogen. Obwohl ich wirklich nicht mit Lexi mitgelitten habe und manchmal nur den Kopf über sie geschüttelt habe, musste ich wissen, wie es ihr ergeht, wie sie sich rauskämpft, wie sie mit der Situation umgeht. Es macht auch Spaß zu beobachten, wie sie reagiert.

Sieh mich an ist eine dieser Geschichten, bei denen das Ende sicher nicht überraschend ist, man aber einfach sagen kann: Der Weg ist das Ziel. Und genau das ist es hier. Es geht um den Weg, den Lexi meistern muss und den man als Lesern begleitet.

Fazit

Sieh mich an ist ein sehr einfühlsames Buch, das jedoch auch immer wieder klar stellt, dass es eben nicht nur auf diese Oberflächlichkeiten ankommt. Und Lexi ist eine Protagonistin, die vielleicht nicht immer die Netteste ist, deren Handlungen man aber eben nachvollziehen kann und die am Ende zu innerer Stärke findet. Ein eindringliches Buch, das definitiv eine Leseempfehlung ist!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Freitag, 14. Februar 2014

[Kommentar] Ich knall euch ab! - Morton Rhue

Bildquelle
Erster Satz

Liebe Mom, wenn du das liest, bin ich nicht mehr.















Meine Meinung

Ich knall euch ab! ist eines dieser Bücher, das mir aufgrund seiner unglaublichen Realitätsnähe wirklich Schauder den Rücken runterlaufen lässt. Punkt. Das ist einfach eine Tatsache. Der Titel sagt eigentlich schon alles, es geht um ein Thema, das schon seit Jahren aktuell ist und wohl leider auch eine Weile aktuell bleiben wird, Amokläufe an Schulen. Morton Rhue hat dies sehr realistisch zusammengefasst, so ist das Buch einfach keine Geschichte 'in einem Stück', sondern sozusagen ein Flickwerk aus vielen kleinen Texten: Aussagen von Verwandten, Mitschülern, Freunden, die aus verschiedenen Zeiten stammen und somit ein Gesamtbild liefert, aber auch E-Mails, Chats und vor allen Dingen der Abschiedsbrief eines Täters. Dadurch wird diese Geschichte noch realistischer und wahrscheinlicher, es wird in sich greifbarer, weil es schlicht und einfach real wirkt. Man hat das Gefühl, dass dies wirklich so geschehen könnte oder möglicherweise geschehen ist, aber definitiv leider immer wieder so ähnlich geschehen wird.

Für mich hat der Autor diese gesamte Grundsituation einfach unglaublich gut eingefangen. Er geht auch auf die Hintergründe ein, jedoch nicht nur auf die der Täter, es wird einfach das Gesamtbild an Schulen beschrieben: die Grüppchenbildung, die beliebten Schüler, das Mobbing von Menschen, die anders sind, Lehrer, die doch auch nicht immer hinschauen oder es eben schlicht und einfach nicht merken. Morton Rhue macht es sich nicht einfach, in dem er nur den Tätern die Schuld gibt (oder diese reine Ego-Shooter-sind-schuld-Nummer beschreibt), hier wird in einem relativ nüchternen Grundton, weil es schlicht und einfach keinen Erzähler, sondern nur Aussagen gibt, beschrieben, wie es dazu kam, was passiert ist usw. Jeder hat Einwirkung auf die Situation, einfach jeder, ob Täter oder späteres Opfer.

Nicht jeder wird dieses Buch gerne lesen, denn durch die vielen kurzen Erzählungen gibt es häufige, manchmal auch abrupte Wechsel und die Geschichte, obwohl man eigentlich weiß, worum es geht, baut sich erst langsam auf. Mich hat diese realistisch wirkende Darstellung angezogen, ob das bei jedem so ist, weiß ich nicht.

Dafür habe ich einen großen Kritik-Punkt: die Übertragung in das E-Book-Format. Ich kann es nicht anders sagen, aber ich fand sie enttäuschend. Mitten in der Zeile finden Trennungen statt (oder sollte ich lieber Trennun- gen schreiben?), das gesamte Format passt einfach nicht. Ich habe mich gefreut, dass ich die Möglichkeit hatte, dieses Buch auf meinem Reader zu lesen, doch finde ich es einfach schade und vor allen Dingen hat es mich auch interessiert, dass die Umsetzung einfach nicht gut gelungen ist.

Fazit

Ein Buch, das Gänsehaut verursachen kann, weil es einfach so nahe an der Realität ist und die andere Seite von Amokläufen erläutert.

Kleine private Anmerkung

Als ich in der Oberstufe war, wurde in der Schule Amoklauf-Alarm ausgelöst. Wir hatten letztlich früher Schluss, Polizei hat den Eingang überprüft und danach hatten wir noch einen Tag frei. In einer anderen Schule saß vor jeder Tür ein schwer bewaffneter Polizist. Letzten Endes wurde der Junge auch gemobbt und hat sich 'nur' umgebracht, doch weil er Ego-Shooter gespielt hatte, wurde er verurteilt - auch weil es keinen Abschiedsbrief gab. Dieses Buch hat mich immer wieder an diese Situation erinnert und das ist es, was ich so gut daran finde, es soll den Menschen zeigen, wie es zu einem Amoklauf kommen kann, es soll aufklären, aber dafür muss es nicht als gute Unterhaltungsliteratur gelten und das hat Morton Rhue hier für mich geschafft.

Donnerstag, 13. Februar 2014

[Rezension] Das Glücksbüro - Andreas Izquierdo

Titel: Das Glücksbüro
Autor: Andreas Izquierdo
Verlag: Dumont
Erschienen: Februar 2013
ISBN: 978-3832162252
Preis: 9,99€
Leseprobe









Autor

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u.a. den Roman "König von Albanien" (2007), der mit dem Sir-Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman "Apocalypsia" (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorablesen.de gewählt wurde.

Inhalt

Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinander gebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt - nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemliche wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt...

Erster Satz

Neuerdings hatte Albert seine besten Ideen, wenn er nachts ganz alleine, beim Schein einer Kerze, in der riesigen Kantine zu Abend aß und die Schatten der Tische und Stühle aussahen, als würden sie im Geflacker auf spindeldürren Beinen herumtanzen.

Meine Meinung

Das Glücksbüro ist so eine wundervolle Geschichte, dass ich das Gefühl habe, ihr nicht gerecht werden zu können. Schon mit dem ersten Satz hatte ich mich Schreibstil, Buch und Albert verliebt. Es ist wirklich ein eigenartiger kleiner Roman (wie Albert eben auch), der dabei jedoch mein Herz berührt hat - ein wahres Herzensbuch! Und besonders am Schluss sind reichlich Tränen geflossen, weil dieses Buch mich so bewegt hat.

Ich finde den Stil des Buches nicht auf die konventionelle und klassische Art und Weise schön, aber er ist wie Albert, er ist besonders und er berührt einen tief im Inneren. Die Story an sich ist nicht kompliziert, dafür aber tiefsinnig und wunderschön. Sie zeigt viel Menschlichkeit und Wärme.

Und Albert...
Albert ist ein sehr korrekter und sachlicher Charakter, aber dennoch animiert er mit seiner Geschichte zum Träumen.
Albert ist ein grauer Mann, so wird er oft genug beschrieben, aber sein Charakter und seine Darstellung bringen dennoch Farbe in seine Geschichte.
Albert ist kein offener Mensch, hat sich aber dennoch in mein Herz geschlichen.

Es gäbe wirklich noch tausend Dinge zu diesem wunderbaren Buch zu sagen, aber zugleich fällt mir einfach nichts ein. Das Glücksbüro sollte man selbst lesen und auf sich wirken lassen und vielleicht nimmt es euch ja dann so mit, wie es mich mitgenommen hat. Denn für mich ist es eines dieser Bücher, das einen lächeln lässt und dann wieder Rotz und Wasser heulen lässt. Es ist das perfekte Buch, wenn mal nicht alles rund läuft und man eine Aufmunterung oder eben eine kleine Portion Glück braucht.

Fazit

Das Glücksbüro ist ein absolutes Herzensbuch, in das ich mich verliebt habe und das mich jetzt, einige Tage nach dem Lesen, wieder zum Lächeln bringt, obwohl ich schon andere Bücher dazwischen gelesen habe.

Bewertung





Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Mittwoch, 12. Februar 2014

[E-Rezension] Die Schattensurfer - Hubert Wiest

Titel: Die Schattensurfer
Autor: Hubert Wiest
Verlag: Create Space Independent Publishing Platform
Erschienen am: 24.10.2013
ASIN: B00GSF6NUW
Preis E-Book: 3,99€
Leseprobe









Autor

Hubert Wiest, geboren 1964, erfindet und schreibt Geschichten für Kinder und Teenager. Zusammen mit Nina von Stebut produziert er Hörbücher und den Podcast Radio Lomoco. Nach der Ausbildung zum Werbekaufmann, dem Besuch der Bayerischen Akademie der Werbung und einigen Semestern BWL-Studium gründete Hubert Wiest in den neunziger Jahren die Internetagentur FREIRAUM Multimedia. Er führte sie durch die stürmische New-Economy der Jahrtausendwende. Später arbeitete er als Marketing- und Vertriebsleiter für internationale Unternehmen. Nach drei Jahren in Hong Kong lebt er seit 2011 mit Nina von Stebut, drei Kindern sowie den Hunden Pepsi und Cola in Sydney.

Inhalt

Die vierzehnjährige Sansibar lebt in einer Welt, in der alle alles miteinander teilen. Auch ihre Gedanken. Diese werden im großen Netzwerk RUHL erfasst und gespeichert. Mit fünfzehn wird jeder in die Gemeinschaft RUHL aufgenommen und stellt seine Gedanken, Träume und Wünsche der Allgemeinheit zur Verfügung. Sansibar kann es kaum erwarten, dazu zu gehören. So wie ihre beste Freundin. Sansibar lernt wie besessen für die Aufnahmeprüfung. Sie ist bereit, all ihre Gedanken und Erinnerungen mit dem mächtigen Netzwerk zu teilen. Nur eine nicht, ihre wichtigste: die letzten Momente mit ihrer verschwundenen Mutter...
Computergenie Luan ist fünfzehn und hat nur ein Ziel: Programmierer zu werden. Doch mit einem dummen Diebstahl ruiniert er seine ganze Zukunft und muss fliehen. Als sich Sansibars und Luans Wege kreuzen, behauptet Luan Sansibar von früher zu kennen. Und obwohl sie ich daran nicht erinnern kann, beschließt sie Luan zu helfen. Vielleicht auch, weil seine tintenblauen Augen so unergründlich sind? Die Zeit drängt, plötzlich geht es um Leben und Tod. Luan ist überzeugt, dass Sansibar ihn verraten hat und ist kurz davor aufzugeben - da macht Kalawesi, der Besitzer eines Vergnügungspark, ihm ein unglaubliches Angebot.

Erster Satz

Luan drückte sich ganz dicht an die Stahlsäule, die das gewölbte Vordach hielt.

Meine Meinung

Es ist einfach eine Tatsache, dass mich Bücher faszinieren, die sich mit dem gläsernen Mensch der Zukunft beschäftigen und Die Schattensurfer ist ein Kinder-/Jugendbuch (genau der Übergang eigentlich), das sich mit eben dieser Thematik auf sehr spannende Art und Weise befasst - also optimal zum Lesen für mich und ich wurde auch nicht davon enttäuscht.

Der Big Brother dieser Welt ist RUHL, eine Organisation, die alle Gedanken der Welt, aller Menschen, die die sogenannte Kristallprüfung abgelegt haben, liest und speichert, natürlich vollkommen anonym. Nicht nur das, RUHL nutzt die leeren Gedanken, um Kraft und Energie daraus zu gewinnen. Klingt unheimlich, oder? Nicht für die Bewohner dieser Welt, denn sie machen das alles freiwillig und haben auch noch große Freude daran! Und wer das nicht so klasse findet und gerne Geheimnisse hätte, ist krank, der leidet dann an der Krankheit Disinformie. Wie ihr seht, ist das ein wirkliches durchdachtes Grundgerüst, das auch sicher bei entsprechender Technik in einer ähnlichen Form auftreten könnte. Beängstigend, oder?
Da kommen einem noch Erinnerungen an gewissen Staaten hoch, die alles kontrollieren und überprüfen und überwachen. Die sogenannten Sipos verstärken diesen Eindruck noch. Zwar hat das Buch auch durch den Schreibstil und die Klassifizierung als Jugendbuch einen eigentlich eher fröhlichen und bunten Oberton, doch schwingt eben diese Kritik immer wieder mit durch. Vielleicht zeigt es auch einigen Jugendlichen, dass das Internet nicht immer nur Gutes will, sondern nie vergisst. Dennoch gefällt mir hier, dass es eben kein belehrender Ton ist, der ermahnt, sondern ein wichtiger Grundgedanke schön verpackt ist.
Ein weiteres Detail von RUHL ist es, dass Petzen belohnt wird. Anders kann man es nicht ausdrücken, auch wenn die Damen und Herren mit Kristallen dies wohl eher als melden bezeichnen würden, ist es nichts anderes als jemanden zu verraten und dies zu petzen. Erinnert doch noch mehr an einen Überwachungsstaat, oder?

Das Buch ist natürlich sehr kinder- und jugendfreundlich geschrieben, immerhin ist das die angestrebte Zielgruppe, dennoch finde ich, dass man auch als Erwachsener gerne mal zugreifen kann, zumindest wenn einem nicht jedes kleinste technische Detail wichtig ist. Manche Dinge und Handlungen sind auch etwas verschönert und erleichtert, doch das tut der Spannung eigentlich keinen Abbruch. Auch sind einige Moment vorhersehbar, aber ich habe das Buch trotzdem verschlungen, weil es sich einfach nur gut liest.

Dazu gibt es dann noch jede Menge tolle Idee und ich bin mir sicher, so ziemlich jeder ist vom Lunapark und seinen Attraktionen verzaubert. Ich würde mir jedenfalls einen Lunapark wünschen. Ein weiterer Teil, der mich fasziniert hat, war das Garmal. Doch nicht nur diese Substanz an sich hat mir gefallen, sondern auch der Hintergrund dazu, die Garmal-Sammler. Eine wirklich wunderbare Idee, die sich sehr von anderen Geschichten der Art unterscheidet!

Auch die Charaktere fand ich sehr lebhaft und bildhaft beschrieben. Insbesondere Kalawesi und Rüdiger hat man da natürlich direkt vor Augen! Doch auch die restlichen Figuren sind allesamt schön ausgestaltet und es bleibt eigentlich keine davon blass, jede hat ihren eigenen großen Auftritt, egal ob positiv oder negativ, und einen Hintergrund. Positiv aufgefallen sind mir auch die Namen, die sind wirklich sehr schön. Außergewöhnlich, aber irgendwie passend. Ich muss sagen, dass mir gerade Luan als Name eigentlich schon länger gefiel und ich daher das natürlich noch lieber gelesen habe ;) Aber auch Sansibar ist ein außergewöhnlicher und toller Name.

Fazit

Die Schattensurfer ist ein wirklich tolles Buch, das sich mit einem Überwachungsstaat und dem gläsernen Menschen beschäftigt. Diese Thematik ist in eine schöne Jugendgeschichte eingebaut, die sich leicht lesen lässt und die man auch gerne liest. Wer den gläsernen Menschen und den Big Brother faszinierend findet, sollte hier auf alle Fälle zugreifen.

Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt