Sonntag, 17. August 2014

[Rezension] Mind Ripper - Nadine Erdmann

Titel: Mind Ripper
Autor: Nadine Erdmann
Erschienen: 2014
ASIN: B00JJOT8AG
Preis: 2,99€
Leseprobe



 






Autor

Nadine über sich:
Ich wuchs in einem Haus voller Bücher und Musik auf und seit ich denken kann, liebe ich Geschichten. Selbst welche zu schreiben, war aber lange Zeit nur eine fixe Idee, denn die Schriftstellerei gilt als brotlose Kunst und so musste zunächst ein anständiger Beruf her.
Da ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollte, studierte ich Lehramt, verbrachte einen Teil meines Studiums in London und unterrichtete als German Language Teacher an einer kleinen Privatschule in Dublin. Zurück in Deutschland wurde ich Studienrätin für Deutsch und Englisch und arbeitete an einem Gymnasium und einer Gesamtschule in NRW. Der anständige Beruf war mir damit sicher, aber mein Herz hing mehr und mehr daran, Geschichten zu schreiben...
"Mind Ripper" ist ihr Debütroman und der Auftakt zur "FatefulFuture"-Reihe.

Inhalt
Er will nur deine Seele…

London 2038: Das Cybernetz ist der größte Freizeitspaß, besonders unter Jugendlichen. Egal, ob man als Avatar in sozialen Netzwerken neue Leute treffen oder in interaktiven Rollenspielen virtuelle Abenteuer erleben möchte, die schöne neue Technikwelt bietet Unterhaltung für jeden Geschmack. Auch Jemma, Jamie und Zack verbringen dort jede Menge Zeit mit ihren Freunden.

Doch plötzlich fallen drei Jungen während ihres Aufenthalts in der virtuellen Welt ins Koma. Ihre Körper sind unversehrt, doch ihr Bewusstsein ist in der CyberWorld verschwunden. Wer oder was steckt dahinter?
Jemma, Jamie und Zack suchen nach Antworten – und kommen dabei dem Mind Ripper gefährlich nahe…
 
Erster Satz
Die Erde bebte bei jedem Schritt, den die schuppige Kreatur tat.

Meine Meinung

Im Moment faszinieren mich so Cybergames und virtuelle Welten einfach total, darum habe ich mich auch gefreut, dass ich Mind Ripper lesen durfte, das passt ja mal total in mein aktuelles Lesebedürfnis! Und enttäuscht, das verrate ich euch gleich vorweg, hat mich das Buch auch nicht. Im Gegenteil, ich fand es super!

Wie gesagt, finde ich virtuelle Welten seit Erebos ziemlich faszinierend und werde sicherlich noch mehr in diese Richtung lesen und die virtuelle Welt in Mind Ripper fand ich auch ziemlich gut. Zwar ist der technische Hintergrund hier nicht ganz so ausgeprägt, doch mich als Technik-Noob stört das nicht ganz so sehr.

Die Protagonisten lernt man ja erstmal in der VR kennen und dann... bumm, kommt die Realität und holt sie ein. Es ist einfach wunderbar, dass die Autorin sich nicht vor Behinderung als Charaktermerkmal scheut. Tatsächlich ist dieser Gedanke, Freiheit in dieser anderen Realität zu erlangen... na ja... einfach nur gut. Mal was anderes. Und mir hat er gefallen.
Grundsätzlich fand ich die Charaktere sehr interessant gestaltet, endlich mal keine Barbie als Protagonistin, die sich nicht hübsch findet, keine perfekter Loverboy oder die obligatorische Drei- bis Vierecksbeziehung. So etwas finde ich doch immer erfrischend und da die Autorin hier auch Krankheit und Behinderung nicht gescheut hat, stechen die Charaktere noch... erfrischender hervor. Das trifft es für mich am Besten.

Tatsächlich waren hier einige Wendungen doch recht überraschend, mich zumindest konnten sie überraschen. Da war doch einiges, was ich so nicht erwartet hätte. Insbesondere das Ende, ich gebe es zu, habe ich so ganz und gar nicht kommen sehen. Doch das Ende fand ich auch leider etwas zu gestaucht und es ging mir etwas zu schnell. Hier hätte die Autorin noch schön Details ausarbeiten können, sich etwas Zeit lassen können und ich hätte es sogar noch lieber gelesen. Aber bis auf das Ende fand ich den Rest verdammt gut zu lesen, das ging wirklich ratzfatz, ich wollte unbedingt wissen, was nun passiert.
Auch die Beschreibungen der VR fand ich genau richtig, nicht zu detailliert, so dass ich mir auch noch etwas ausmalen konnte, dass ich einen guten Anreiz hatte und mir bildlich etwas vor den Augen entstand. Also genau richtig.

Fazit

Bis auf das Ende, das für mich etwas detaillierter hätte ausfallen dürfen, und die Tatsache, dass auch etwas mehr Technikdetails hätten sein dürfen, fand ich das Buch richtig gut. Ein absolut würdiger Vertreter des Genres und ich habe schon wieder Lust, noch mehr davon zu lesen!

Bewertung




Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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