Freitag, 4. April 2014

[Rezension] Die geliehene Zeit - Diana Gabaldon

Titel: Die geliehene Zeit
Autor: Diana Gabaldon
Original: Dragonfly in Amber
Band: 2/bald 8
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442361069
Preis: 12,-
Leseprobe








Autor

Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman Feuer und Stein wurde internation zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel Outlander hochkarätig fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.

Inhalt

Zwanzig Jahre lang hat Claire ihr Geheimnis bewahrt. Doch nun kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück. Und mitten in den Highlands, auf einem verwunschenen alten Friedhof, schlägt für sie die Stunde der Wahrheit.

Erster Satz

Dreimal erwachte ich, ehe der Tag dämmerte.

Meine Meinung

Und spannend geht es weiter: Ich mag diese Gegenwartsstücke, die Suche nach den Kämpfern von Culloden, nach dem, was mit ihnen geschehen ist und wie Claire Stück für Stück von der Vergangenheit erfährt. Dazwischen sind dann immer wieder eben ihre eigene Geschichten von dem, was sie mit Jamie noch erlebt hat. Das Ganze ergibt einfach ein großes Puzzle und die Geschichte setzt sich so langsam zusammen, für Claire, für ihre Tochter Brianna und für mich als Leserin.

Und ich habe es genossen, wieder in diese Welt einzutauchen, in die Geschichte von Claire und Jamie. Die Highland Saga gehört für mich einfach zu den Reihen, in die ich mich verliebt habe und die ich immer und immer wieder lesen kann. Ich kann euch gar nicht sagen, wie viele Rereads ich da schon erfolgreich durchhabe. Gefühl immer mindestens dann, wenn ein neuer Band rauskommt. Oder ich einen Flash habe... also auch gerne mal ohne Grund. Das ist wie heimkommen und alte Freunde besuchen. Ich mag einfach die Charaktere, ich mag auch das Setting.
Hier mag ich insbesondere Maitre Raymond. Er und Claire zusammen... eine geniale Kombination. Da ist es fast schade, dass die Erzählungen aus Paris auch irgendwann mal wieder enden.

Natürlich ist hier der Spannungsbogen besonders groß: Man weiß, dass Claire zurückkehrt, sie erzählt die Geschichte immerhin ihrer Tochter im 20. Jahrhundert. Man weiß, dass Culloden immer näher rückt. Und dieses Wissen macht es für mich einfach noch faszinierender. Hier ist dieser Weg dahin das, was den Leser eigentlich fesselt, mit all seinen Umwegen und Baustellen. Und das erlebt man an der Seite von diesem Liebespaar, welches für mich eines der liebsten Liebespaare überhaupt ist.

Schreibstil bleibt für mich gleich spannend, fesselnd und gut lesbar. Ich könnte mir aber vorstellen, dass manche diese Bücher und diese Reihe als ziemlich langatmig empfinden, weil Diana Gabaldon ziemlich ausführlich und detailreich schreibt. Okay, nicht nur ziemlich ausführlich, sondern sehr ausführlich... und sehr detailreich. Ich persönlich lese das ja ab und zu mal ganz gerne, wenn jemand sich in epischer Breite auslässt, doch ich muss sagen, es gibt Tage, da ist mir auch nicht unbedingt nach so einem detaillierten Buch.

Fazit

Ich bin Fan. Reicht euch das? Diesen zweiten Band mag ich fast noch mehr als den ersten Band, weil mir diese Sprünge zwischen den Zeiten gefallen, da wird der Unterschied doch noch deutlich. Und dadurch, dass ich weiß, woran ich bin und was passieren wird, wird meine Anspannung seltsamerweise noch erhöht, weil ich wissen will, was nun eben vor diesen großen historischen Ereignissen passiert.

Bewertung





Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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