Samstag, 12. April 2014

[E-Rezension] Lovisa. Der Riss im Universum - Marita Sydow Hamann

Titel: Lovisa. Der Riss im Universum
Autor: Marita Sydow Hamann
Band: 1
Erschienen: Frühjahr 2014
ASIN: B00J2PM3QI
Preis E-Book:
2,99€
Leseprobe








Autor

Marita Sydow Hamann wurde in Alesund, Norwegen, geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf. Nach dem Abitur begann sie ein Lehramtsstudium und eine Heilpraktikerausbildung. Sie unterrichtete Reiten, Norwegisch und Deutsch. Im Jahr 2000 zog sie nach Schweden. Dort arbeitete sie als persönliche Assistentin für Kinder und Erwachsene mit geistigen und körperlichen Behinderungen. In den Schlafpausen ihrer Patienten begann sie mit dem Schreiben.
Aktuell lebt Marita Sydow Hamann mit ihrem Mann, drei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Smaland.

Inhalt

Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen.
Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind - Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen.
Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt. Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte...

Erster Satz

Ein heller Blitz.

Meine Meinung

Anfangs wusste ich noch so gar nicht, was mich erwartet, war aber doch ziemlich gespannt, welche Welt mich dieses Mal erwartet - vor allen Dingen, nachdem ich so fasziniert von den bisherigen Werken von Marita Sydow Hamann bin. Auch hier beginnt das neue Abenteuer - was insgesamt fünf Bände kriegen soll - in unserer Welt und nur so langsam eröffnet sich der Blick in eine andere, weitere Welt. Ich persönlich liebe ja das Konzept von sogenannten Gleitern, die durch die Welten gleiten können und so Parallelwelten erforschen können, und das wird hier u.a. verarbeitet. Aber im Laufe des Buches kommt dann noch so viel Neues dazu... da war ich mal wieder richtig verblüfft und positiv überrascht angesichts der fantastischen Ideen dahinter, auch wenn ich dem einen großen Konzept ganz am Ende - das verrate ich euch natürlich nicht! - erstmal tatsächlich minimal skeptisch gegenüber stand. Das Konzept an sich verrate ich euch natürlich nicht, aber so viel sei gesagt: Mich hat das wirklich sehr an eine Folge von Raumschiff Enterprise erinnert und das hatte ich dann die ganze Zeit vor Augen. Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt, der da hoffentlich noch etwas mehr Klarheit reinbringt. Und diesen Cliffhanger am Ende auflöst.

Zurück zum Text: Protagonistin Lovisa hat eine sehr bodenständige und selbstironische Art und war mir gleich mal sympathisch. Ihre Visionen sind ein weiteres Plus - das könnte ich genauso oft lesen wie die Dimensionsgleiter. Nur dieses ständige Dick-Dünn, was in der Zwischenzeit in fast jedem Roman vorkommt, gefällt mir immer noch nicht. Ja, Lovisa hat ne superschlanke Modelfreundin und so weiter, und so weiter. Ich bin doch sicher nicht die Einzige, die von diesem Hin und Her allmählich genervt ist, oder? Wobei ich wieder sagen muss, ich rege mich da schon mehr allgemein darüber auf, es ist nicht so stark ausgeprägt, wie es jetzt den Anschein hat. Ganz und gar nicht.
Lovisas Freundinnen und ihre Eltern, also die Pflegeeltern, sind leider ziemlich farblos und austauschbar. Um ehrlich zu sein, weiß ich nur noch den Namen des Vaters und den von Emilie (bitte, lass den Namen richtig sein!). Es dreht sich einfach alles um Lovisa, ihre Mutter und den blauäugigen Fremden, der nicht lange ein Geheimnis bleibt. Es ist nun mal eine Liebesgeschichte und die ist da doch vorhersehbar. Immer wieder wird hier übrigens auf Magneten als Anziehungskraft gepocht, das Geheimnis hinter dieser Liebe ist bisher noch nicht geklärt. Da sind meine Hoffnungen dann wieder bei der Fortsetzung.

Der Schreibstil bleibt leicht lesbar ohne zu einfach und schlicht zu sein. Es liest sich einfach gut, es gibt keine Passagen, bei denen man irgendwie Hänger hat oder über Ausdrücke stolpert. Außerdem passt er auch gut zur Geschichte und zum Setting. Da ist einfach alles rund.

Fazit

Ich möchte fair bewerten und muss sagen, dass ich das Buch gern gelesen habe und auch verschlungen habe, aber es nicht an Das Amulett heranreicht. Dazu liebe ich diese beiden Bücher viel zu sehr. Dennoch liest sich Lovisa - Der Riss im Universum richtig gut und ich mag sowohl die Idee als auch die Umsetzung, auch wenn es doch noch einiges gibt, was mir nicht ganz zusagt. Ich freue mich dennoch auf die Fortsetzung - bin schon sehr gespannt.

Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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