Montag, 31. Dezember 2012

Einen guten Rutsch!

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in das Jahr 2013!

Ich selbst bin nicht so der Silvestertyp, feiere aber heute auch mehr den Geburtstag meiner Mutter und habe daher nur einen kurzen Moment Zeit, bevor es richtig los geht. Und wenns heut Nacht böllert, bin ich weg :)

Wie feiert ihr denn so Silvester?

Also, rutscht vorsichtig und sicher in das neue Jahr und lasst es euch heute gut gehen!

Und im neuen Jahr gibts dann einen Post über das viele Essen, das heute Abend bei uns serviert wird! Ich kann euch sagen: Ich rolle ins neue Jahr. Zum Aperitif gibts schon was. Dann gibts fünf Gänge und traditionellerweise gibts auch noch im neuen Jahr Suppe und Brezel. Anderthalb Tage standen wir zu zweit in der Küche und haben vorbereitet. 

Sonntag, 30. Dezember 2012

Rückblick auf 2012

Mein 2012 war doch schon ziemlich turbulent. In meinem Privatleben zieht sich jetzt eine Angelegenheit seit März hin und noch ist kein Ende in Sichtweite. Aus diesem Grund habe ich das Bloggen ziemlich eingestellt gehabt. Hinzu kam, dass ich einfach nicht so viel cosplaye und mache, dass es für einen regelmäßigen Blog reichen würde. Doch andererseits macht es mir auch Spaß, wenn ich auch keine Hundertschaft an Lesern habe, regelmäßig etwas zu posten. Und im November kam mir dann endlich die Lösung in den Sinn und seitdem versuche ich mich an diesem Blog. Zwar konnte ich kein eigenes Design herstellen, bin aber mit diesem hier sehr zufrieden, ich mag es.
Ansonsten war mein Jahr wirklich nicht so gut: Ich habe wieder mal falsche Freunde entlarvt und dadurch meine Anzahl an Freunden verringert, vor allem bei mir in der Umgebung. Es hat weh getan, dass diese Personen mich so verarscht hatten. Diese Sache, die sich seit März zieht, hat viel Stress bereitet und mich ein Jahr Uni gekostet. Ab Silvester 2011 bis zum März 2012 hatten wir fünf runde Geburtstage in der Familie, da gab es immer mal wieder Zoff, weil man sich so häufig auf der Pelle sitzt und manche wegen ihren Geburtstagen nervös waren. Mein eigener Geburtstag ging dadurch - wie jedes Jahr - mal wieder unter. Viele Krankheiten, eine Verschlechterung meines Asthmas und viele Verletzungen haben mich duch das Jahr begleitet. Meine kleine heißgeliebte Flocke verstarb mit nur drei Jahren viel zu früh, unser Methusalemhamster Speedy hingegen nicht unerwartet.


Doch natürlich hat dieses Jahr nicht nur Schlechtes gebracht, auch wenn es doch schon ein anstrengendes Jahr war. Zwischenzeitlich konnte ich als Sekretärin jobben und habe dadurch etwas Geld verdient. Außerdem habe ich endlich ein klares Ziel vor Augen und hoffe, dass ich diesen Weg dorthin ab 2013 auch wirklich gehen kann. Zwei Freundinnen von weiter weg sind im Sommer zu mir runter gekommen und wir hatten eine schöne Zeit.
Und nach Flockes Tod kam schließlich Klein Freddy zu uns, der mir viel Freude bereitet ♥






Außerdem sind drei neue Kostüme bei mir eingezogen, von denen ich eines liebe und die anderen beiden sehr mag.






Alles in allem war dieses Jahr definitiv nicht gut, stellenweise richtig beschissen, aber es war okay. Mehr nicht.


Wie war euer Jahr 2012? Hattet ihr auch so viele Tiefen? Oder habt ihr eher Höhen durchlebt?

Samstag, 29. Dezember 2012

[Rezension] Die verlorene Geschichte - Rebecca Martin



Titel: Die verlorene Geschichte
Autor: Rebecca Martin
Verlag: Diana-Verlag
Kategorie: Historischer Roman
Genre: Familiensaga
ISBN: 978-3453355804
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Leseprobe: klick
Link: Amazon








Klappentext

Ein altes Haus, eine geheime Liebe, ein düsteres Geheimnis

Schon als Kind verspürte Lea das brennende Bedürfnis, etwas über ihre Familie zu erfahren, doch ihre Mutter Rike wollte nur wenig preisgeben. Als plötzlich Leas totgeglaubte Großmutter auftaucht, lebt die Vergangenheit wieder auf. Claire hat ein altes Weingut bei Bad Kreuznach erworben. Dort, so sagt sie, hat sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht, bevor sie 1932 fluchtartig ihre Familie verließ und sich in Australien ein neues Leben aufbaute. Warum Claire Deutschland den Rücken kehrte, darüber schweigt sie auch heute noch.
Lea entdeckt mehr und mehr Gemeinsamkeiten mit der Großmutter und sie hofft, dass Claire ihr die Wahrheit erzählen wird, während sie ihr bei der Renovierung des Weinguts hilft. Auch das „Haus der Schwestern“ birgt ein dunkles Geheimnis. Als Lea Briefe in die Hände fallen, die mehr als einhundertfünfzig Jahre alt sind, erfährt sie endlich die ganze Geschichte: Eine verbotene große Liebe und eine abgrundtiefe Schuld bestimmen seit Generationen das Schicksal ihrer Familie.

Autor

Rebecca Martin studierte nach dem Abitur Englisch und Deutsch in ihrer Heimatstadt Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen, fremden Kulturen, der Geschichte und ihren Geschichten. Für sie liegt in der Vergangenheit auch immer der Schlüssel zu unserer Gegenwart und Zukunft. Nach längeren Aufenthalten in Irland und Frankreich lebt die Autorin heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einem kleinen Dorf im Nahetal.

Cover

Der erste Blick wird auf ein Fenster gelenkt, durch das man auf den dahinter liegenden Weinberg blicken kann. Man befindet sich im Treppenhaus eines alten Weingutes, des Weingutes, das Lea und Claire im Buch renovieren. Dies erkennt man unter anderem an den im Buch immer wieder erwähnten Schachbrettfliesen. Man sieht auch noch die alte gemusterte Tapete ganz schwach durchschimmern, was mir persönlich sehr gut gefällt. Oben wird der Abschluss durch Weinlaub gestaltet.
Wenn man die in weinrot gehaltenen Innenklappen (mit ausführlicher Inhaltsangabe und Autoren-Information) öffnet, erblickt man vorne einen wunderschönen Weinberg mit einem Gut im Hintergrund; die hintere Klappe verbirgt einen alten Brief. Beides spiegelt einfach wunderbar die Hauptmotive des Romans wieder.

Zitate

„Hier, dachte Claire, hat damals die Schaukel gehangen. Jauchzen. Kirschmünder. Lachen. Glückliche Monate. Rike auf ihrem Schoß, in ihren Armen, ein kleines schutzbedürftiges Baby, lachende Nachbarskinder, darunte eine Ilse, an die sie sich besonders gut erinnerte, ein sehr ernsthaftes blondes Mädchen, nur ein paar Jahre jünger als sie selbst.
S.63/64

„Das traurige Haus, so hatte man es genannt, das Haus der Schwestern.“
S.224

Überblick

Die Geschichte umfasst insgesamt 505 Seiten. Jedoch findet man als Anhang noch eine Danksagung der Autorin, ein Interview mit ihr sowie einen Stammbaum, um die vielen verwobenen Verknüpfungen zu verstehen. Ich würde jedoch empfehlen, den Stammbaum wirklich erst am Schluss des Buches zu lesen, da sonst viel Lesefreude und Spannung genommen würde.
Zum Aufbau des Buches: Wir haben einen Prolog, der im Juli 1951 spielt. Des Weiteren gibt es zehn Teil sowie einen Epilog. Jeder einzelne Teil spielt in einer anderen Epoche. Außerdem gibt es dadurch keine durchgängige Zählung der einzelnen Kapitel – diese ist jedem Teil für sich abgeschlossen. Insgesamt hat man dann 67 Kapitel. Durchbrochen wird dies ab und zu auch durch Rückblicke einzelner Personen oder einen Brief, die nicht in die Kapitelzählung miteinbezogen werden. Übrigens hat jeder Teil seinen eigenen Titel: z.B. heißt der erste Teil Familienbande, der letzte Teil Ein Anfang und ein Ende. Oft sind die Teile auch nach den Hauptprotagonisten benannt, der vierte Teil heißt daher beispielsweise Claire.

Meine Meinung

Lea ist schwanger und wird aus diesem Grund von ihrem Lebensgefährten im Stich gelassen. Sie weiß nicht, an wen sie sich wenden soll: Mit Rike, ihrer Mutter, versteht sie sich nicht so gut, ihre beste Freundin Millie ist in Spanien unterwegs und ansonsten ist da groß niemand. In dieser Zeit begegnet sie einem fremden Mann in einem orangenen Käfer (ja, der muss extra erwähnt werden, weil wir ja auch einen kleinen orangenen Schatz in der Garage stehen haben). Wichtiger allerdings ist Claire, ihre eigentlich verstorbene Großmutter, die plötzlich vor ihrer Haustür steht – die Vorwarnung war ein Prospekt von Claires australischem Guest House.
Claire wiederum hat schon seit einigen Jahren Sehnsucht nach Deutschland und daher das Weingut ihrer Familie gekauft, der Ort, an dem sie ihre glücklichste Zeit erlebt hat. Jedoch kamen ihr der Tod ihres Ehemannes und ihrer Schwiegertochter dazwischen, so dass sie erst jetzt ihre Pläne verwirklichen kann – allerhöchste Zeit, würde ich sagen, denn Claire ist bereits 85.
Zuerst mal finde ich, dass Lea Claire ein bisschen arg schnell akzeptiert. Wenn bei mir eine alte Dame vor der Tür stehen würde und mir erzählen würde, sie wäre meine Großmutter, die ich nur nicht kenne, wäre ich nicht so schnell dabei. Lea akzeptiert Claire praktisch sofort. Und kann auch gleich mal ihren ganzen Jahresurlaub nehmen und bei der Renovierung helfen. Sehr praktisch und sehr unwahrscheinlich.
Ich finde, Rebecca Martins Geschichte hat unglaublich viel Potenzial. Es gibt immer wieder kleinere Schwächen und vor allen Dingen auch immer wieder Kürzungen: Die Probleme zwischen Claire und ihrer Tochter Rike. Claires Sohn John und seine Probleme sowie seine Tochter Judy. Und dann wäre da auch noch die Liebesgeschichte zwischen Lea und Tom, ich bin immer noch nicht sicher, wie sich das Ganze entwickelt hat, es läuft einfach so nebenher. Gerade eben die Geschichten aus der Gegenwart wirken etwas überstürzt stellenweise und nicht richtig ausgearbeitet. Die Vergangenheit – beide Zeitstränge – sind dagegen liebevoller ausgearbeitet und gestaltet. Da habe ich das Gefühl, dass der Autorin dieser Teil mehr lag.
Dennoch, wie bereits gesagt, die Geschichte hat Potential und ich hätte mich gefreut, wenn sie dieses noch mehr ausgearbeitet hätte. Das Gesamtkonzept des Buches ist in sich stimmig und die verschiedenen historischen Stränge wirken sich fantastisch aufeinander aus. Die Verstrickungen bleiben bis zum Ende spannend und erst zum Schluss findet man heraus, wer das Skelett ist, das im Prolog bei Ludwig gefunden wurde.
Stilistisch ist es wirklich schön geschrieben, doch auch wenn es heißt, der Roman würde an beispielsweise Kate Morton heranreichen, sehe ich das nicht ganz so. Kate Morton ist eine Meisterin auf ihrem Gebiet und auch wenn Rebecca Martin wirklich eine tolle Geschichte geschrieben hat, schafft sie es doch nicht an die Klasse einer Frau Morton heran.

Fazit

Ich denke, Frau Martin hätte ihr Potential noch mehr ausschöpfen können. Streckenweise ist der Roman wirklich hervorragend gelungen, doch es gibt auch Schwächen. Manchmal mangelt es an Erklärungen und Ausführungen, manchmal fehlt die Motivation für das Handeln. Nichtsdestotrotz ein sehr gutes und kurzweiliges Buch, denn gerade die historischen Teile sind interessant und in sich stimmig.

Bewertung




Vier Brillen, auch wenn es Schwachstellen gab :)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

[Rezension] Liv Winterberg - Sehet die Sünder



Titel: Sehet die Sünder
Autor: Liv Winterberg
Verlag: DTV-Verlagpremium
Kategorie: Historischer Roman
Genre: Kriminalroman
ISBN: 978-3423249409
Preis Taschenbuch: 14,90 €
Link: Amazon









Klappentext

Gottesstrafe oder Teufelswerk?

Bretagne, 1440. Grauenvolle Dinge gehen vor in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen schleicht sich in die einst so harmlose Dorfgemeinschaft: Lebt ein Wahnsinniger unter ihnen, oder ist es eine Heimsuchung des Teufels? Catheline, Haushälterin beim Pfarrer, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Die Spuren führen zum naheliegenden Schloss…
Beim Schlossherren, Amédé de Troyenne, finden die beiden Unterstützung, obwohl den Baron eigene Sorgen drücken: Ehefrau Bérénice meidet immer häufiger seine Gesellschaft, und in den Schlosskassen herrscht seit geraumer Zeit gähnende Leere. Was weder der Baron noch die Dorfbewohner ahnen: Auch der Bischof von Nantes hat – nicht ganz uneigennützig – eine geheime Untersuchung der Vorfälle angeordnet.

Autor

Liv Winterberg, 1971 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin. Ihr Debütroman „Vom anderen Ende der Welt“ wurde auf Anhieb ein Bestseller und ist bereits ins Niederländische übersetzt.

Cover

Auf dem Cover erkennt man eine Kathedrale oder ein großes Kirchenschiff, das jedoch durch einen gelben Schleier überdeckt wird und mir persönlich erst auf den dritten Blick aufgefallen ist. Trotzdem ist diese Kirche mit den hohen geschwungenen Bögen ein Traum. Umgeben wird das Ganze von Blütenranken in verwaschenem Grün und Rot, passend zu dem roten, eingeprägten Titel-Schriftzug, der unter einer Königslilie steht.

Zitate

„Wann hatte es so was gegeben? Suppe für alle! Genau das machte ihn aus, den Baron. Ein gutes, großes Herz, aber keine Vorstellung davon, was er ihnen damit zusätzlich an Arbeit bescherte.“
S.24/25

„Sollte dies eine Nachtmahr sein, war sie direkt aus der Hölle gesandt. Sollte dies keine Nachtmahr sein, war die Hölle auf Erden gekommen…“
S.91

„Sehet euch um. Sehet die Sünder, die ihr selbst seid, kleine und große Sünder, die darauf hoffen, trotz allem Gottes Gnade zu erfahren“
S.126


Überblick

Das Buch, das vor mir liegt, ist ein Taschenbuch mit größerem Format, als die üblichen Taschenbücher. Die Geschichte an sich umfasst 415 Seiten, jedoch gibt es noch zahlreiches Zusatzmaterial. So findet man am Anfang unter anderem Personenübersicht, welche die zahlreiche Anzahl an Charakteren übersichtlicher gestaltet. Am Ende des Romans findet man einen Anhang, der den geschichtlichen Hintergrund, den geschichtlichen Hintergrund des Prozesses, ein Glossar sowie die Danksagung der Autorin beinhaltet.
Das Buch ist in zwei Jahreszeiten aufgegliedert. Der Titel des ersten Teiles lautet: Bretagne, Winter 1440. Der zweite Teil behandelt den Frühling 1440. Dazwischen gibt es keine nennbaren Kapitelnamen oder Kapitelzahlen. Stattdessen wird hier zwischen den Schauplätzen, an denen der Roman spielt, gewechselt und die einzelnen Abschnitte werden auch so übertitelt.

Meine Meinung

Wir haben hier drei Gesellschaftsklassen, aus denen die unterschiedlichen Charaktere stammen: Die Bauernschicht wird von Catheline und Mathis vertreten. Die beiden verbindet am Anfang eine leichte Liebesbeziehung, sie sind auch verlobt, doch Mathis löst die Verbindung erst offiziell auf und begeht dann auch noch einen Fehler, den Catheline ihm nicht verzeihen kann und dessen Folgen große Auswirkung auf die gesamte Geschichte haben. Auch die anderen Dorfcharaktere kommen nicht zu kurz, jeder von ihnen erhält ein Gesicht und seinen eigenen Charakter und spielt seine wichtige Rolle in der Geschichte. Die Adeligen sind Amédé, Bérénice und ihrer Schwester Francine. Der Baron und seine Frau leben sich langsam auseinander, er nennt sie nur noch „Mein Täubchen“ und sie selbst ist von seiner Maßlosigkeit und eben dieser Tatsache, dass sie keinen Namen für ihn mehr hat, stellenweise auch angewidert. Doch auch die Geldnot, die Amédé dazu bringt, seine Ländereien zu veräußern treibt einen Keil in die Beziehung. Francine trägt ihren Teil dazu: Als trauernde Witwe ständig in Schwarz gekleidet, unterstützt sie ihren Schwager mit aller Macht und spioniert auch ihre Schwester aus. Und dann gibt es noch die Kleriker: Der Bischof von Nantes beispielsweise, Pfarrer Jeunet, der für Saint Mourelles zuständig ist, und natürlich Julien Lacante. Julien ist Notar und Schreiber des Bischofs und stellt das Bindeglied zwischen allen drei Klassen dar. Er wird von Bischof Gregor du Clergue ausgeschickt, um über die Ländereien zu verhandeln, er ist heimlich in Bérénice verliebt und er ist schließlich dafür zuständig, die Ermittlungen bezüglich der Mordfälle voranzutreiben.
Ich könnte noch viel mehr über die Charaktere schreiben, denn sie sind Liv Winterberg einfach nur hervorragend gelungen. Jeder hat seine Eigenheiten, seine kleinen Macken und auch seine Geheimnisse. Und diese sind so perfekt in die Geschichte integriert worden, dass man als Leser die gesamte Geschichte in einem Rutsch durchlesen kann.
Ihr Schreibstil ist nicht sehr kompliziert, sondern eher einfach und schlicht gehalten, ohne große Schnörkel oder blumige Beschreibung. Und dennoch ist es ihr gelungen, auch gerade die Unterschiede der Klassen in ihrer Sprache deutlich aufzuzeigen. So spricht Gabin, der Tagelöhner, beispielsweise schon deutlich derber als  Mathis, der sich gut ausdrücken kann.
Der Prolog, die eine Seite, die der Geschichte voraus gestellt ist, findet sich im Verlaufe des Buches auch wieder und ist einfach wunderbar eingebaut worden. Ich finde, Frau Winterberg hat hier eine sehr gute Wahl getroffen, um dem Leser einen kleinen Vorgeschmack zu geben, um Spannung aufzubauen. Je weiter die Geschichte voran schreitet, umso mehr fragt man sich, wer denn nun die Frau ist, die im Prolog gejagt wird.
Allgemein sind die Wendungen und Geschehnisse in dem Roman stellenweise nicht voraussehbar und wirklich überraschend. Autoren, die dies schaffen, haben meinen größten Respekt. Der Täter wird zwar in der hinteren Mitte schon bekannt, dennoch schafft es Liv Winterberg, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Und auch die kleineren Geschichten, die sich um den roten Faden, den Hauptstrang herum verbergen, sind in sich geschlossen und doch auch sinnvoll eingebaut, um das Ganze voranzutreiben.

Fazit

Liv Winterberg ist hier ein großartiges Buch gelungen. Die historischen Gegebenheiten sind hervorragend erzählt, die Geschichte spannend bis zum Schluss mit unvorhersehbaren Wendungen. Nicht nur das, ihre Charaktere sind keine 0815-Charaktere, sondern haben alle ihren eigenen Charme, seien sie noch so unwichtig für die Geschichte.
Ein Buch, das ich guten Gewissens empfehlen kann.

Bewertung





 

Dienstag, 25. Dezember 2012

Frohe Weihnachten (und Geschenke ♥)

Hallo ihr Lieben!

Ich wollte euch allen noch eine wunderschöne Weihnachtszeit und entspannte Feiertage wünschen!
Ich hoffe, ihr könnt die Zeit genießen und seid nicht so im Stress wie ich (wie jedes Jahr).




 Unser Weihnachtsbaum, die Tischdeko und meine Deko ;)

 Außerdem hoffe ich, dass ihr mit euren Geschenken zufrieden seit ;) Ich kann jedenfalls nicht klagen, neben Geld habe ich nämlich drei Bücher, Raffaelo, Schmuck und einen kleinen Amazon Kindle bekommen:




Und gerade letzteres ist echt toll, wo jetzt auch die Kindle-Gratis-Tage auf Amazon sind. Da habe ich mich heute gleich mit einigen Büchern eingedeckt :D
Allgemein habe ich grad viele Bücher, die gelesen werden wollen. Und bald ist auch noch mein Geburtstag, da kommen noch mehr dazu!


Also dann: Ich wünsche euch noch einmal frohe Weihnachten!




Sonntag, 23. Dezember 2012

Zwischenspiel

Hallo ihr Lieben!

Ich hab ja gestern den Tag erfüllt und ich muss sagen, ich hätte noch deutlich mehr dazu schreiben können... aber gleichzeitig auch nicht. Und das liegt daran:


Ich hab mir dummerweise eine Sehnenscheidentzündung eingefangen... an meinem Schreibarm. (Ich bin Linkshänderin, wie man hier auch erkennt.)
Und woher ich das Ganze habe?



Ich hab dieses wunderbare Buchbäumchen als Geschenk gebastelt und dafür musste ich die ganzen Seiten mit dem Cutter bearbeiten. Leider bin ich da etwas empfindlich. Daher gibts in nächster Zeit auch erstmal weniger von mir - denn es besteht die Gefahr, dass das Ganze chronisch wird und das reicht mir schon an einer Hand.
Wer wissen will, wie so ein Bäumchen entsteht, sollte mal hier vorbeischauen: Notizbuchblog


Hier sieht man einen Teil meiner Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke. Zwei Sachen muss ich noch verpacken, die sind allerdings beide für einen Geburtstag. Wir haben ja innerhalb von zwei Wochen Weihnachten und vier Geburtstage :)


Und hier unser Weihnachtsbaum... noch ungeschmückt. Aber in der Zwischenzeit habe ich das auch schon erledigt.



 Die roten Nester hier mussten wir schon nachbacken, weil ich so verrückt darauf bin in diesem Jahr:





Und ganz zum Schluss noch, was in letzter Zeit so eingetrudelt ist. Meine zwei Vorablesenexemplare von Sehte die Sünder und Was danach geschah. Ein Adventskalendergewinn und ich hab auch noch bei Talasia die NagellackLE Rocktopia gewonnen.
In der Zwischenzeit könnte ich schon wieder einen neuen Post mit Gewinnen machen, aber der folgt dann später ;)


Und jetzt gönne ich meiner Hand wieder Ruhe.

Chimiko

Samstag, 22. Dezember 2012

[TAG] Weihnachten mit Buchfiguren und Autoren

Ich wurde von Mabellas World getaggt:




Und das ist die Aufgabe:


Suche dir insgesamt zehn Figuren aus Büchern oder Autoren aus (kann auch komplett gemischt sein) und schreibe auf, weswegen du Weihnachten gern mit ihnen verbringen wollen würdest und was du ihnen schenken möchtest.


(wenn nicht zehn zusammen kommen, ist das nicht weiter wild)
 Also gut, dann kommen wir mal zu meinen Weihnachtsgästen:


Oliver Wood (Harry Potter):
Zuerst mal fände ich es natürlich praktisch, einen Gast mit Zauberkräften in der Runde zu haben. Tisch aufräumen und Geschirr waschen, mit einem Zauberstabschwung erledigt. Aber ich muss zugeben, ich bin riesiger Oliver-Wood-Fan. Meiner Ansicht nach ein benachteiligter Charakter, der mehr Aufmerksamkeit verdient.
Shikamaru Nara (Naruto):
Ich lese ja nicht nur Bücher, sondern auch viele Manga: Shikamaru wäre daher der nächste Gast, der in der Runde dabei wäre. Ich mag seine Gelassenheit, seine Genervtheit und seine Entspanntheit. Mit ihm wäre es sicherlich ein relaxtes Weihnachtsfest, ohne den Stress, der bei uns manchmal durch die vielen Feiern in dieser kurzen Zeit aufkommt.
Sanji (One Piece) 
Noch eine Manga-Figur dürfte mich an Weihnachten besuchen. Der Grund ist recht einfach: Sanji ist ein genialer Koch. Er liebt das Kochen und wäre sicher bereit ein fantastisches Heiligabendessen für unsere kleine Runde zu kochen. Und welche Frau wäre nicht von seinen Komplimenten geschmeichelt?

Thomas Nightingale (Die Flüsse von London/Schwarzer Mond über Soho) 
Ich denke, Nightingale wäre jemand, der viel zu erzählen hat, tolle Geschichten und mit seiner sehr weltfremden Art wäre das Zusammentreffen mit Harry Potter-Charakter Oliver Wood sicherlich sehr amüsant. 
Dan Brown (Autor von vielen Büchern) 
Es ist doch sicherlich interessant, eine Person dazu haben, die sich mit der christlichen Symbolik auskennt. Und da das Weihnachtsfest nun mal christlich ist, denke ich, ich würde mit Dan Brown genügend interessante Gesprächsthemen finden.
Luna Lovegood (Harry Potter) 
 
Ja, noch mal ein Harry-Potter-Charakter, der an meine Weihnachtstafel kommen dürfte. Aber auch endlich mal eine weitere Frau, bisher ist meine Runde ja sehr männlich. Luna hätte bestimmt einige lustige Geschichten über seltsame Weihnachtsrituale auf Lager. Und auf ihr Weihnachtsoutfit wäre ich auch gespannt.
Pascal Mercier aka Peter Bieri (Autor von vielen Büchern) 
Er ist mein persönlicher Schreibgott, ich liebe seine Bücher abgöttisch und daher brauche ich gar nicht viel Gründe, um ihn mir dabei zu wünschen. Es reicht schon, dass er mein Schreibgott ist!
Esmeralda Wetterwachs (Scheibenwelt von Terry Pratchett) 
Oma Wetterwachs ist einfach eine Nummer für sich! Ich kann mir schon gut ihre abfälligen Kommentare über uns normale Menschen und dieses unsinnige Weihnachtsfest vorstellen. Und braucht nicht jedes Weihnachtsfest auch so jemanden? Außerdem bin ich mir sicher, dass ihre weiche Seite letztlich Oberhand gewinnen würde. Esme! 
Diana Gabaldon (Autorin der Highland-Zeitreise-Saga) 
Frau Gabaldon würde ich allein schon aus dem Grund einladen, weil ich in der schönen weihnachtlichen Stimmung vielleicht herausfinden könnte, wie es mit Claire und Jamie weitergeht! Und mit dem wundervollen Lord John - den würde ich übrigens auch einladen, ein englischer, schwuler Gentleman - zum Schutz vor Sanji, wenn der es übertreiben würde.
Daisuke Motomiya (Digimon 02) 
Mein letzter Gast stammt aus einem Anime. Davis ist nun mal ein so lieber und freundlicher und treuer und gutherziger und warmer Kerl, der immer für seine Freunde da ist. Und mit so einem Menschen würde ich gerne Weihnachten verbringen :)
Okay, das wären dann also meine Gäste. Eigentlich müsste ich jetzt noch andere taggen, aber ich mache es einfach so: Wenn DU Lust darauf hast, ebenfalls eine Runde mit so Weihnachtsgästen zu erstellen, dann mache es einfach und verlinke es hier :)